ab in die Küche…

Ich musste in Zeiten von RSS und Flickr den ganzen Weg nach Berlin fahren um zu erfahren, dass meine Küchenmuse seit drei Wochen wieder am Herd steht.
Web2.0 my arse (wie das Schicksal will habe ich letzte Woche die tonnen Kilo Restbrot vom Käsefondue in Stücke geschnitten und zum Trocknen gelegt. Heute gibt es Knödel)

8 Comments

  1. Mit Parmesankäse und ein wenig braungebrannte Butter darüber.
    Aber die Knödel sind hoffnungslos misslungen. Zu viel Milch, zu viel Wasser. Sie blieben nicht rund. Heute habe ich den Brot-Milch-Käse-Matsch in eine Pfanne geschmissen und gebraten. Und in Ketchup getaucht.

  2. Klingt sehr …äh… interessant.
    Meine Knödel misslingen nur, wenn die Brandeburger Kartoffelbauern wieder keine anständigen Knollen hatten. Nur doofe Linda. Und wer kauft die schon.

  3. Ah Kartoffelknödel. Siehst Du, da scheiden die Kulturen. Stell Dir mal vor ich hätte Dich zu Knödel bei mir eingeladen. Bloss Knödel, Knödel mit Butter und Parmesan. Du wärst mir wahrscheinlich davongelaufen.

    Ich meine natürlich Brotknödel:
    gewürfelte Brotstücke mit Milch befeuchtet, Ei, gebratene Zwiebel und leicht gebratener Speck, viel Käse (Gorgonzola, oder besonders lecker ist etwas schärferer Käse, beispielweise schweizer Graukäse oder Pustertaler Stinkkäse [es gibt hierfür bestimmt einen marketingfreundlicheren Namen], oder eigentlich alles was stärker riecht und schmeckt als Gouda oder Edamer) und Schnittlauch.
    Dies zu einem Brei zerkneten der so fest wird, dass man noch halbwegs feste Knödel kneten kann. Und genau dieser Punkt misslingt mir so oft, irgendwie fehlt mir das Gefühl dafür, aber ich habe für Teigartiges ohnehin nicht sonderliches Talent.
    Die gekneteten Knödel dann für etwa 20 Minuten in heisses Wasser legen. Nicht kochendes Wasser, weil das zu wild herumwirbelt und die Knödel gerne zerfranst und zerfleddert, oder bei mir sogar auflöst.
    Erotische Saucen eignen sich übrigens sehr gut dazu.

  4. Mek, ich knie nieder, allein beim Lesen dieser Köstlichkeit. Nun, ich bin ja gelegentlich bis häufig in der Hansistadt. Eines Tages komme ich einfach und lade mich selbst ein. Bitte mit Soße. Ich wasche auch ab.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *