die letzten Stationen
Diese Abschiede. Dieses Ablaufen der letzten Stationen, zum letzten Mal ins Büro, zum letzten Mal den Rechner hochfahren. Diese Abschiede. Wie hell das Raucherzimmer eigentlich ist. Und dann, beim Abtauchen der Sonne hinterm Michel, plötzlich merken, dass ich in den beiden Jahren immer vergessen habe, diesen Sonnenuntergang zu fotografieren, diesen roten Feuerball den man dort oben im zwölften Stock in der Hamburger Kirchturmsilouette versinken sieht. Ich tröste mich damit, dass es ohnehin nur kitschig ist.
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Diese Abschiede. Von den Kollegen die man mochte, immer wieder das “man sieht sich mal” wiederholen. Dann diese verblüffende Tragik bei denjenigen zu denen man sagt, man sehe sich nicht mehr. Und mit einem langen und nachdenklichen Lächeln beiderseits hängenbleibt, bei dem man nicht genau weiß ob man sich nun freuen solle oder ob diese Nachdenklichkeit letztendlich nicht plötzlich eine merkwürdige Art von Wehmut geworden ist. Und noch ein ernstgemeintes “machs gut” nachwerfen.
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Michelina die sich über die Blumen freut, Franco über den Wein. Franco hat mir meine Lieblingspasta gekocht. Wie unentspannt ich meine Zeitung lese während ich auf das Essen warte.
Und danach dieses schöne, übertriebene und erwartete: wir werden dich vermissen. Und ich solle vorbeikommen wenn ich mal in Hamburg sei, Franco würde mir Pasta Norcina kochen.
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Die letzten Stationen. Es lieber verschweigen. Der Abschied von meiner Kioskfrau bekäme eine zu schwere Bedeutung. Sie würde mir nicht mit derselben Langeweile die ich an ihr so sehr mochte, den Tabak über den Tresen schieben. Sie würde vielleicht lächeln. Der Gedanke daran lässt mich erschauern.
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Abschied von Flicker [hr hr]

schampar schrieb:
Huereschön,
dass Sie es sich einfach so leisten können einen doch recht coolen Abgang zu “celebrieren”. Drücke Ihnen für, was war es doch gleich…Berlin oder, alles was mir zum Drücken bleibt. Ich werde dran bleiben.
| 16. Juni 2007 — 00:14 | Permalink |
Lu schrieb:
dieses letzte mal, ich kenne das zu gut.
scheiss wehmut, herrliches tränenreich.
| 16. Juni 2007 — 09:41 | Permalink |
FrauvonWelt schrieb:
Aufhören zu jammern oder Rock anziehen. Dann dürfen Sie, mein lieber mek.
| 16. Juni 2007 — 09:52 | Permalink |
mek schrieb:
Nennt mich Sissi. Kaiserin im Tränenreich.
Und, äh: Huereschön? ;)
| 16. Juni 2007 — 10:00 | Permalink |
engl schrieb:
(darf ich dem dennoch ein ganz kleines, aber herzzerreißendes willkommen entgegenschleudern.)
| 16. Juni 2007 — 14:01 | Permalink |
engl schrieb:
ach so: ‘huereschön’ passt scho! ;-)
| 16. Juni 2007 — 14:03 | Permalink |
mek schrieb:
ogay :)
| 16. Juni 2007 — 18:16 | Permalink |
St. Burnster schrieb:
Ein Ciao ist immer auch ein Willkommen woanders!
| 18. Juni 2007 — 16:22 | Permalink |
mek schrieb:
Das hab ich gemerkt. Schon klasse.
| 18. Juni 2007 — 18:05 | Permalink |
Lu schrieb:
burnster, du bekommst jetzt das, was ich in bälde vielleicht misse.
(kryptik, ick hör dir trapsen.)
| 18. Juni 2007 — 19:59 | Permalink |
Ole schrieb:
Das Gute ist ja, ein Abschied irgendwo heißt auch… hach Mist, Burns, Du bist zu schnell für mich. Das wollte ich doch… verdammt. Ich bin zu langsam für diese Welt. :)
| 19. Juni 2007 — 07:39 | Permalink |