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	<title>Mek Wito - später wird alles trübe werden &#187; Kampflieder</title>
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	<description>Stahlplatten</description>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 07:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampflieder]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir leben am Limit, die Tag-und-Nacht-Betreuung ist ein ausgeklügeltes System aus Eltern, Helfern, Schule: wenn da eine Komponente wegbricht, bricht das System zusammen&#8221; Die Hintergrundinfo. Der von Moni mitbegründete Verein braucht bis zum 5.September 2.772€ für das Schalten einer Anzeige. Hierhin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir leben am Limit, die Tag-und-Nacht-Betreuung ist ein ausgeklügeltes System aus Eltern, Helfern, Schule: wenn da eine Komponente wegbricht, bricht das System zusammen&#8221;  Die <a href="http://gedankentraeger.de/?p=1190">Hintergrundinfo</a>.</p>
<p>Der von Moni mitbegründete Verein braucht bis zum 5.September 2.772€ für das Schalten einer Anzeige. <a href="http://bildung.elternzentrum-berlin.de/">Hierhin</a>.</p>
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		<title>&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 19:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampflieder]]></category>

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		<description><![CDATA[W enn ich Diktator von Berlin wäre, dann würde ich den Großen Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain kahlschlagen. Alle Bäume weg und meinetwegen in die Gärten der Bäumeschützer verpflanzen und dann am Südwesthang des Berges mehrere breite, ineinander verschlungene Steintreppen bauen lassen, mit einzeln, von Künstlern entworfenen Laternen an vielen Ecken. Die Treppen wären immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-size: 400%; line-height: 75%; float: left; font-family: serif">W</div>
<p>enn ich Diktator von Berlin wäre, dann würde ich den Großen Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain kahlschlagen. Alle Bäume weg und meinetwegen in die Gärten der Bäumeschützer verpflanzen und dann am Südwesthang des Berges mehrere breite, ineinander verschlungene Steintreppen bauen lassen, mit einzeln, von Künstlern entworfenen Laternen an vielen Ecken. Die Treppen wären immer wieder von kleinen Terrassen unterbrochen wo Liebespärchen knutschen, und dicke Italiener Eis verkaufen. Abends säßen auf den Treppen Leute beim Schachspiel oder die Dorfjugend beim Umwerben der angereisten Weltenbummler. Es säßen dort natürlich auch die unvermeidbaren Gitarrenspieler die sich bei Wein und Hanf in die Herzen der gutgläubigen Mädchen einspielen, und auch die Landschaftsmaler, die, die den Abendhimmel rosapinkorange malen. Und die älteren Ehepaare oder frisch Verliebten, den Blick gen Westen, man sähe die Abendsonne hinterm Brandenburger Tor verglühen, die breiten Alleen, die Spitzen der Türme und nachts die Lichter der Stadt die den Wein aus der Flasche versüßen. Und oben auf dem Gipfel auf der Plattform stünden natürlich Skulpturen. Jeden Monat neue. </p>
<p>Aber nein, Berlin hat diesen 78 Meter hohen Berg, mitten in der Stadt, eigentlich eine Sensation, dann kommt man außer Atem auf dem Gipfel an, und alles was man sieht: Bäume. Dichte, hohe, dunkelgrüne Bäume. Langweilige, weitsichttötende, bäh, Bäume.</p>
<p>Wenige Monate bräuchte ich nur. Als Berliner Diktator würde man mich natürlich bald stürzen, ich wäre grottenschlecht, ich würde die Stadt vermutlich in ein wirtschaftliches Desaster steuern, aber wenige Monate bräuchte ich nur um den Bunkerberg kahlzuschlagen, die Baumfreunde mundtot zu machen und diese Treppen zu bauen. Wenige Monate nur.</p>
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		<title>immer diese Momente der Eitelkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2007 22:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampflieder]]></category>
		<category><![CDATA[Terzen und Quinten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist die Perspektive. Judith Hermann tippt auf ihrem Handy und schiebt ihr Fahrrad neben sich her. Sie blickt nicht auf, sie kennt den Weg. Sie blickt nicht auf, sie ist Judith Hermann. Ich sitze vor dem Dönerimbiss am S-Bahnhof und die Knoblauchsauce rinnt mir über die linke Hand während ich gierig in den Dürüm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die Perspektive. Judith Hermann tippt auf ihrem Handy und schiebt ihr Fahrrad neben sich her. Sie blickt nicht auf, sie kennt den Weg. Sie blickt nicht auf, sie ist Judith Hermann. Ich sitze vor dem Dönerimbiss am S-Bahnhof und die Knoblauchsauce rinnt mir über die linke Hand während ich gierig in den Dürüm beiße und zu einem Tannenzapfen erstarre. Weil ich plötzlich Judith Hermann sehe. </p>
<p>Meine Backen sind voll, aber ich höre auf zu kauen. Als bräuchte ich alle fünf Sinne um diesen Moment festzuhalten. Sehen kann ich, fühlen jedoch wenig, und sowohl Geruchs- wie auch Geschmackssinn sind von der Knoblauchsauce betäubt. So sollte ich den Moment wenigstens hören können, ihre Schritte vielleicht, oder das surren ihres Fahrrads, anstatt meiner mahlenden Kiefer.</p>
<p>Mit vollen Backen starre ich sie an, wie sie sich mir nähert und auf ihrem Handy tippt. Sie braucht nicht aufzublicken, sie ist Judith Hermann.<br />
Und doch tut sie es.<br />
Sie blickt im Gehen von ihrem Handy auf und schaut mir direkt in die Augen. Ohne Vorwarnung und ohne Umweg. Direkt vom Handy in meine Augen.<br />
Nun hatte ich als Kind schon Schwierigkeiten mit dem Fokus. Als ich beispielsweise durch die Schultafel hindurch starrte anstatt auf die Schultafel drauf. Tagträumer nannte man mich. Doch ich hatte lediglich Schwierigkeiten mit dem Fokus.<br />
Und so auch jetzt. Mit dem Unterschied, dass ich nicht durch Judith Hermann hindurch starre, sondern auf sie drauf. </p>
<p>Auch sie starrt. Und während sie mich anstarrt, bin ich dermaßem im Schreck, dass ich viel Zeit zum Nachdenken habe. Doch alles woran ich denken kann ist der Fleck Knoblauchsauce den ich jetzt in meinem Mundwinkel spüre. Das heißt, ich habe den Fleck natürlich vorher schon gespürt, aber da wußte ich noch nichts von Berühmtheiten die an meinem Speisetisch vorbeispazieren werden. Und eitel bin ich nur wenn es die Umstände erfordern. Dafür ist der Knoblauchfleck in den Momenten der Eitelkeit immer so groß wie ein Ufo.</p>
<p>Doch ich habe Glück. Nach einigen Augenblicken schwenkt sie ihre Aufmerksamkeit von meinen Augen zurück auf ihr Handy. Ohne Vorwarnung und ohne Umweg. Und schiebt ihr Fahrrad weiter.<br />
Judith Hermann war das, denke ich so mit vollen Backen und ufogroßem Knoblauchsaucenfleck im Mundwinkel. Sie hat ein wenig schmale Hüften. Aber dafür eine große Nase. Und ich staune wie sie auf ihrem Handy tippen kann ohne aufzusehen während sie ihr Fahrrad schiebt. Ich merke, dass dieses Verhalten zu ihren Texten passt. Sehr empathisch, das Tippen und gleichzeitige Fahrradschieben, man braucht dafür viel Verständnis für die Welt um sich herum. Viel Einfühlungsvermögen. Und sie hat tolle Schuhe.<br />
Ich denke an ihre schönen Geschichten während sie sich mir nähert, sitze wie ein 13-jähriger Junge mit meinem Dürüm und vollen Backen und träume mit dem falschen Fokus. Als sie plötzlich genau vor mir  stehenbleibt und mich wieder anstarrt. Ich hätte aus dem vorigen Moment der Eitelkeit lernen können und mir den Knoblauchfleck wegwischen. Oder wenigstens die vollen Backen entleeren. Stattdessen starre ich, unverändert. Und in dem Moment höre ich die Sauce auf meine Zeitung tropfen.</p>
<p>Ich beschließe nichts zu tun, weil ich ohnehin schon nichts getan habe, außer mit vollen Backen und Knoblauchsauce zu starren, so bin ich auf der sicheren Seite wenn ich weiterhin nichts mache. Weil ich nicht viel mehr falsch machen kann als ohnehin nichts zu tun.</p>
<p>Vermutlich tu ich so wenig, dass auch sie nicht mehr weiss was tun, und somit weiterschreitet.<br />
Ich mustere den grossen Fleck auf meiner Zeitung. Vielleicht hat sie gesehen, dass ich die Bildzeitung vollkleckere. Den Feind beschmutzen sozusagen.</p>
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		<title>take me home, Flickeur</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 11:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampflieder]]></category>

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		<description><![CDATA[Zensur Zensur Ein bisschen spät, und schade, dass es &#8211; mich eingeschlossen &#8211; erst jetzt aufregt wo die Zensur auch auf europäischen Bildschirmen prangt, aber trotzdem. Wenn man in Chefetagen, aus Angst vor sinkenden Umsätzen, staatliche Zensur unterstützt und wie in China, Menschenrechte verletzt, dann ist es mir ein Leichtes, zu sinkenden Umsätzen beizutragen. mek_wito [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sprechblase.wordpress.com/2007/06/13/flickr-gibt-es-jetzt-auch-in-deutsch-und-mit-zensur/">Zensur</a><br />
<a href="http://don.antville.org/stories/1645920/">Zensur</a></p>
<p>Ein bisschen spät, und schade, dass es &ndash; mich eingeschlossen &ndash; erst jetzt aufregt wo die Zensur auch auf europäischen Bildschirmen prangt, aber trotzdem.<br />
Wenn man in Chefetagen, aus <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,488298,00.html">Angst</a> vor sinkenden Umsätzen, staatliche Zensur unterstützt und wie in China, Menschenrechte verletzt, dann ist es mir ein Leichtes, zu sinkenden Umsätzen beizutragen. <em>mek_wito on Flickr is deleted</em>. <a href="http://www.flickr.com/profile_delete.gne">Klick</a>. Wäre schön diese URL in der Top10 von Technorati zu sehen.<br />
Ich bin da nicht so. Take me home, Yahoo.</p>
<p><img src="/images/flickeur.png"/></p>
<p>Und wann ist Cisco dran?</p>
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		<title>werbung, das isses irgendwie nicht</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2007 13:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampflieder]]></category>

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		<description><![CDATA[Werbung in Blogs? Kann man machen, muss man aber nicht. Bei allem Respekt oder gar Bewunderung gegenüber einigen werbenden Blogs, aber das Bedürfnis, mit einem Blog Geld zu verdienen habe ich noch nie nachvollziehen können. Aber meinetwegen, man kann es machen. Ich will darüber kein Urteil fällen. Ich bin zugegebenermaßen kein großer Freund von Werbung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werbung in Blogs? Kann man machen, muss man aber <a href="http://www.spreeblick.com/2007/02/28/adical-werbung-in-blogs/">nicht</a>.<br />
Bei allem Respekt oder gar Bewunderung gegenüber einigen werbenden Blogs, aber das Bedürfnis, mit einem Blog Geld zu verdienen habe ich noch nie nachvollziehen können. Aber meinetwegen, man kann es machen. Ich will darüber kein Urteil fällen.</p>
<p>Ich bin zugegebenermaßen kein großer Freund von Werbung, Werbung ist nichts, Werbung ist Weitergabe von Produktnamen ohne diese zu empfehlen, Werbung ist Weiterverkauf von Weiterverkauf, es basiert auf nichts, es wird nichts gemacht im Sinne von Tun, von Herstellen, von Hervorbringen, Werbung wirbt und nichts weiter. Zudem sind mir die meisten Firmen hinter den umworbenen Produkten höchst zuwider.</p>
<p>Jetzt kann man Adical als Die Guten ansehen, das kleinere Übel sozusagen, wenn schon Werbung dann lieber in der eigenen Hand, dann hat man ein Wörtchen mitzureden. Versteht mich nicht falsch, mag jeder seine Werbung schalten, mag jeder Geld mit dem Blog verdienen wollen, wenn es mir zu bunt oder zu aufdringlich wird oder mir der Inhalt nicht mehr passt, dann bleibe ich von selber weg. </p>
<p>Aber, liebe Jungs und Mädls: Werbung als finanzielle Basis? Nö das isses irgendwie nicht. Von Digitaler Bohemme hätte ich etwas kreativeres erwartet.</p>
<p>(<em>Nachtrag: <a href="http://rebellmarkt.blogger.de/stories/714804/#715049">Kid</a> beim Rebellmarkt über Blogs und Geldverdienen. Via Anke, die auch darüber <a href="http://www.ankegroener.de/?p=1911">schreibt</a></em>)</p>
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		<title>Mixed tapes are legal</title>
		<link>http://mequito.org/stories/702</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 13:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampflieder]]></category>

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		<description><![CDATA[We do not lock the door to our bedrooms or bathrooms because we have something to hide. We do not secure our networks, conversations, emails and files because we have something to hide. Mit dem Fortschreiten der Technologie und des aufkommenden Überwachungsstaates, scheiterte man in den Neunzigern meistens an populistischen Argumenten des &#8220;Stellt überall Kameras [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.scienceaddiction.com/2006/07/23/95-theses-of-geek-activism/">We do not lock the door to our bedrooms or bathrooms because we have something to hide. We do not secure our networks, conversations, emails and files because we have something to hide.</a></p>
<p>Mit dem Fortschreiten der Technologie und des aufkommenden Überwachungsstaates, scheiterte man in den Neunzigern meistens an populistischen Argumenten des <em>&#8220;Stellt überall Kameras auf, wer Gutes im Schilde führt hat nichts zu verbergen&#8221;</em>.<br />
Gott, was hätte ich damals für einen Satz wie hier oben gegeben. Alle in unseren subversiven Geheimlogen erarbeiteten Strategien haben nicht ansatzweise so viel Schlagkraft wie der verlinkte Satz.</p>
<p>Der Link führt zu 95 Thesen des Geek Aktivismus. Das Wort <em>Geek</em> ist allerdings etwas unglücklich gewählt, da es in Wirklichkeit um etwas viel Grösseres geht: die Infrastruktur unserer heutigen Kommunikation. Ob es nun um Email, Blogs, MP3, proprietäre Formate wie Microsoft .doc oder simple Meinungsfreiheit geht.</p>
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		<title>Siechen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2004 11:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampflieder]]></category>
		<category><![CDATA[Terzen und Quinten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaube, ich haette meinen Vorgesetzten besser nicht einen Trottel nennen sollen, aber es regt mich fuerchterlich auf, wenn Leute mit Fieber und deutlichen Anzeichen von Grippe zur Arbeit kommen, nur weil sie sich &#8220;halt so verantwortlich&#8221; fuehlten. Nein, wohl eher, weil sie nichts anderes in ihrem Kopf haben als deren bescheuerten Job, oder einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich haette meinen Vorgesetzten besser nicht einen Trottel nennen sollen, aber es regt mich fuerchterlich auf, wenn Leute mit Fieber und deutlichen Anzeichen von Grippe zur Arbeit kommen, nur weil sie sich &#8220;halt so verantwortlich&#8221; fuehlten. Nein, wohl eher, weil sie nichts anderes in ihrem Kopf haben als deren bescheuerten Job, oder einen guten Eindruck bei deren Vorgesetzten hinterlassen wollen.<br />
Ich habe ihm gesagt er solle sich verdammtnochmal nach Hause verpissen anstatt hier als Virenschleuder herumzulaufen und alle anderen Kollegen und Mitarbeiter der Grippe auszusetzen, und dass es kein Wunder waere wenn Krankheiten wie die Huehnergrippe und andere Siechen, sich ohne Muehe verbreiten koennen, wenn ueberall solche Trottel herumliefen.<br />
Ja, ich haette ihn nicht einen Trottel nennen sollen, aber trotzdem&#8230; Ist doch wahr, mann&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mittwoch</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Mitarbeiter zu einem der Chefs, einen Bayern: &#8220;Hello Mister&#8221; &#8220;Ich bin nicht der Mister. Ich bin der Melker&#8221; Manchmal ist es schwer einen Lachausbruch zu unterdruecken. Vor allem fuer mich, bei schlechten Witzen. Und am allerwenigsten moechte man bei einem Witz von grossmaeuligen und selbstverliebten Chefs lachen. Vielleicht hat es der doofe Mitarbeiter, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mitarbeiter zu einem der Chefs, einen Bayern:<br />
&#8220;Hello Mister&#8221;<br />
 &#8220;Ich bin nicht der Mister. Ich bin der Melker&#8221;<br />
Manchmal ist es schwer einen Lachausbruch zu unterdruecken. Vor allem fuer mich, bei schlechten Witzen. Und am allerwenigsten moechte man bei einem Witz von grossmaeuligen und selbstverliebten Chefs lachen. Vielleicht hat es der doofe Mitarbeiter, der zu Chefs immer freundlich ist, der sogar eine eigene Chefstimme entwickelt zu haben scheint, die sich anderthalb Toene hoeher befindet als wenn er zu seinen Kollegen spricht, einfach nicht besser verdient. Ich brach in lautes Gelaechter aus. Der Chef, hielt mit seinem Bodybuilder-gang kurz inne, guckte zu mir her, und laechelte Stolz, vielleicht etwas verbluefft, ueber seinen eigenen Witz, schaute sich kurz um eine Frau zu finden die seinen grossartigen Auftritt mitbekommen haben koennte, sah aber nur den Mitarbeiter der etwas erroetet da stand und nicht so recht wusste ob er nun mitlachen sollte, oder ob er der verarschte war. </p>
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		<title>19 September Sonntag/Sunday -</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich hatte gestern diese fuerchterliche Laune. Beim Aufstehen schon. Stritt mich mit Julietta erst verbal, ging danach zur Arbeit und stritt mich ueber E-Mail weiter, zerstritt mich ganz boese mit meinem Vorgesetzten ueber eine Kleinigkeit die man auch sehr einfach ausreden haette koennen und reagierte sehr gereizt auf Fragen seitens der Kollegen. So schrieben Julietta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gestern diese fuerchterliche Laune. Beim Aufstehen schon. Stritt mich mit Julietta erst verbal, ging danach zur Arbeit und stritt mich ueber E-Mail weiter, zerstritt mich ganz boese mit meinem Vorgesetzten ueber eine Kleinigkeit die man auch sehr einfach ausreden haette koennen und reagierte sehr gereizt auf Fragen seitens der Kollegen.<br />
So schrieben Julietta und ich einander boese Mails, wahrend ich Kunden am Telefon hatte. Das geht einfach. Wenn man sauer ist braucht man ja nicht viel zu denken, sondern kann ein anspruchsloses Gespraech mit dem Kunden fuehren, und gleichzeitig boese Worte und Ausrufezeichen tippen. Eines der Kundengespraeche ging gerade zu Ende und ich drueckte auf den &#8220;Reply&#8221;-Knopf einer Mail, und ich schrieb dass ich im Recht waere und ich genau wuesste was ich taete. Dann klingelte das Telefon und ich schrieb die Mail eilig, mit einem wuetenden Kopf zu Ende. Ich schloss mit den Worten &#8220;das ist mit Scheissegal!!!&#8221;. So nahm ich den Hoerer ab und sagte mit freundlicher Stimme: &#8220;Schoenen guten Tag, das ist mir Scheissegal!&#8221; Nachdem ich diese Worte ausgesprochen hatte, realisierte ich gleich schon was ich da gesagt hatte. Am anderen Ende der Leitung war erst Stille. An meinem Ende der Leitung auch. Ich hoerte den Kunden Luft holen und nach einer kurzen Denkpause hoerte ich ein etwas verwirrtes &#8220;ääh&#8221; vom ihm. Hatte ich jetzt meinen Namen eigentlich genannt? Nein, hatte ich nicht, ich Glueckspilz. Ich gab dem Kunden noch zwei spannungsgeladene Schweigesekunden, hielt dann meinen Atem an und legte auf.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>1 September Mittwoch/Wednesday &#8211; zurueck zur arbeit/back to wurk</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov -0001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampflieder]]></category>
		<category><![CDATA[Schwere See...]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war zwar nur zwei Wochen weg, aber ich habe nach meinem Gefuehl eine Weltreise gemacht. Ich war nach meinem Gefuehl Monate, sogar Jahre weg, habe die 7 Weltmeere durchsegelt, fremde Kulturen kennengelernt, in Laendern gewesen wo ich die Sprache nicht verstehe, die Arbeit und meine Kunden voellig verdraengt und vergessen, keinen einzigen Gedanken daran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war zwar nur zwei Wochen weg, aber ich habe nach meinem Gefuehl eine Weltreise gemacht. Ich war nach meinem Gefuehl Monate, sogar Jahre weg, habe die 7 Weltmeere durchsegelt, fremde Kulturen kennengelernt, in Laendern gewesen wo ich die Sprache nicht verstehe, die Arbeit und meine Kunden voellig verdraengt und vergessen, keinen einzigen Gedanken daran verschwendet, und dann kam ich am Montag auf der Arbeit an, mit dem Kopf noch ganz auf hoher See und in den Duenen von Nida, und bekomme nur lauwarme Begruessungen wie &#8220;Ah hallo, hab dich schon ein paar Tage nicht gesehen. Warst du Krank?&#8221;. <br />
Wir leben in einer komischen Welt mit anonymen Arbeitsplaetzen.<br />
Trotzdem bin ich schon wieder in die Arbeitswelt eingetaucht und den Urlaub hab ich schon fast wieder vergessen. Waere da nicht der Rucksack der immernoch unausgepackt im Wohnzimmer steht.</p>
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