Und dann die Wiederholungen. Manchmal ist diese Spielwiese hier eine Pest. Die gefundenen Formen, Spielereien wirken nur im Notizbuch noch echt.
Ich geh erstmal für zweidrei Tage in die Berge.

blitzeblank

Ich bin mir ziemlich sicher. In zwei, fünf, zehn Jahren werde ich meine euphorische Begeisterung für Mikrofasern aufgeben müssen. In zwei, fünf, zehn Jahren wird man plötzlich entdecken wie Mikrofasern den Asbesthärchen gleich den Körper durchdringen, durch Haut und Fleisch hindurch in die Blutbahnen gelangen und langsam über die Jahre hinweg tausende kleine Mirkowunden schlitzen. Ins Herz, in die Venen. Weil Mikro mal tausend ja Makro ist. Und ehe man es weiß, klafft eine Milliwunde mitten in der Brust. Und Blutet. Auch im Hirn, die Blutungen die nicht weh tun, weil man sie erst bemerkt nachdem die linke Körperhälfte hängt. Die Blutungen bei denen man die Tür nicht mehr trifft wenn man zum Arzt gehen will um ihm zu sagen, dass man sich ein wenig komisch fühlt. Sie werden uns Aufklärungsfilmchen zeigen, wie bei Doktor House. Böse Mikrofaser schleicht durch Haut ins Blut und dann geht die Achterbahnfahrt los. Tausende Runden mal tausende Wunden.

(Soll noch jemand sagen ich hätte keine guten Haushalttipps mehr auf Lager)

bigmek ist

BlueSky und Isa machen lustige Dinge. Ich jetzt auch:

Mek ist fortan die einzige terroristische Vereinigung dieser Welt
MEK ist insbesondere befugt
Mek ist ein kalorienarmes Produkt
MEK ist die stärkste und aktivste iranische Oppositionsgruppe
MEK ist super, leider nur monophon
MEK ist es nicht
Mek ist zum größten Teil selber modelliert
MEK ist zwar denkbar, auch getestet
Mek ist abgeleitet von dem Wort Whipping Boy (Prügelknabe)
MEK Ist 200.000

OK, sehr spaßig, aber immerhin:

Mequito ist eine coole Sau.
Mequito ist da ein Musterbeispiel

(das mache ich jetzt weil mir niemand das Kuriositätenstöckchen zugeworfen hat. Weil ich mir so darauf gefreut hätte zu schreiben: “…ach eigentlich will ich ja kein Stöckchen, aber, dann muß ich halt, aber ich bin ja gar nicht kurios.” Jetzt muß ich mich selbst halt ein bisschen hochloben.)

in passaggio

So, jetzt erstmal für zwei Wochen dorthin wo der Pfeffer wächst.
Passt für die Zeit bitte selbst auf euch auf.
See you dann in Wien.

Ich würde jetzt gerne sagen ich schriebe gerade an meinem Roman (höhö), keine Zeit zum Bloggen; vorlautes Blabla, virtuelles Baumeln. Nur Zeit für ernstes Zeug, Ochsenkarren.
Ja, das würde ich jetzt gerne sagen.

Stattdessen hänge ich seit zwei Wochen an 4 Sätzen fest, die ich für die morgige Lesung nicht formuliert bekomme.

(Wenn ich ein Perfektionist wäre, verfiele ich dem Wahnsinn.)

13:05 im Büro

13:05 im Büro.
“Mek du bist schon wieder zu spät”
“Ja stimmt, aber ich habe heute eine Super Ausrede. Wollt ihr sie hören?”
“Nein.”

Schade eigentlich, weil nach “verschlafen”, “platten Reifen” und “U-Bahnprobleme”, ist das heutige: “Ich habe wegen der Kälte 5 Minuten gebraucht das Schloss aufzukriegen”, wirklich eine tolle Entschuldigung. Mal was anderes eben.

(Abgelegt unter “Lorem Ipsum”)

Sprechertraining

Da ich selbst von meinen Vorleserqualitäten nicht so begeistert bin wie einige der Leser hier, weil ich nämlich sehr undeutlich spreche und die Texte derart monoton lese als seien es repetitive Gebete, etwa wie ein Rosenkranz, in denen sich die alten Weiblein aus meiner Heimat in Trance zu beten pflegen, hat mir Frau Arboretum das Buch Sprechertraining nahegelegt. Und weil ja schon bald die Weihnachtsglocken klingen, war ich einfach mal so unverschämt und habe das Buch auf meine Wunschliste geparkt. Es geht ja immerhin um das gemeinschaftliche Wohl.

Bilderfragebogen (mal was anderes)

Gesehen hab ich es bei der Kaltmamsell.
“Go to Google Image Search. Type in your answers to the following questions and post one image result for each.”

1. Place where you were born.

2. Place where you live now

3. Favorite cartoon

4. Favorite food

5. Favorite drink

6. Currently your favorite song

7. Favorite smell

8. Favorite shoes