recitativo nr.82

Das Blog ist aus dem Urlaub zurück. Darüber war ich so froh, dass ich mich gleich an den Schreibtisch setzte, seit langem wieder einmal das Mikrophon zur Hand nahm und Kid37’s Tango Mortale vorlas. Dazu spiele ich ein wenig auf der Ziehharmonika als wäre ich ein barfüßiger Junge der in einem Hauseingang der Boca sitzt und das Instrument seines Großvaters erlernt. Um diese Stimmung zu verstärken habe ich es in Unterhosen gespielt.

Drüben im Vorleseblog.

recitativo 77

Wiedermal zum Mikrophon gegriffen und diesmal Frau Klugscheisser gelesen. Alles und mehr, drüben im Vorleseblog.

die Burns Verschwörung - Blog:Read nr. 75

Der Donnerstagstatort. Drüben im Vorleseblog.

Blog:read 74

Zum Mikrophon gegriffen und Marcus Hammerschmitt vorgelesen. Der Rest drüben im Vorleseblog.

Lesung in Wien

In der Stadt in der immer Herbst ist, mit meinem Glaubensbruder, der immer Wien ist, und der Madame deren Geschichten nach Novemberregen riechen, und die grossartige Frau Engl, und die fabulöse Lyssa, die beide bestimmt auch irgendwas herbstliches an sich haben, wenn wir lange danach suchen.

Ach, wie freue ich mich darauf, mich in Wien endlich mal nützlich zu machen, und den Wienern Geschichten vorzulesen. In der, oha, Herbststrasse. 37. Elfsechszig Wien.

Gibt es Wiener die hier mitlesen?

Update fr. 15.09.: Das ganze ist eine Kooperation zwischen Modeste Entertainment und Twoday.net.

Wiener Herbstlesung

mach doch mal was mit Kehlgeräuschen

Und weil wir schon bei Blog:Read sind, dachte ich, es sei mal an der Zeit euch unter die Arme zu greifen, euch aufwärmen eure Stimme zu ölen um zum Mikrophon zu greifen.
Ja genau, ich mache ein bisschen Werbung für das Vorleseblog.

Wir wollen nämlich Stimmen. Warme Stimmen, kalte Stimmen, verschnupfte Stimmen, Nasenstimmen, gute Stimmen, schlechte Stimmen, Verstimmen (musste sein), und welche Stimmen auch immer.
Was ihr damit macht ist eigentlich egal. Hauptsache ist: aus Blogs vorzulesen.

Es können kilometerlange Geschichten sein, mehrere Blogtexte aneinandergeklebt, Aufnahmen im Stil einer Radiosendung, ein Hörspiel, eine Kochsendung, ihr könnt es mit Musik unterlegen, oder auch nicht, ihr könnt sogar selbst etwas mit der Gitarre dazu vorspielen und wer kein Talent dafür hat, nimmt einfach Pfannendeckel.
Wenn ihr fremde Musik nehmt, passt bitteschön auf die Rechte auf. Auf der Blogread Seite gibt es viele Links zu freier Musik, die man bedenkenlos benutzen kann. Meist stehen diese unter einer CC-Lizenz.

Blogread ist ein Projekt einiger weniger Personen, aber Gastbeiträge sind immer willkommen. Was mir ja gefallen würde, ist, dass wir uns alle zusammen regelmässig mit Hörspielen versorgen. Vor allem für Leute die bloss ab und zu mal etwas lesen wollen, ohne gleich eine Podcastserie im eigenen Blog zu beginnen. So ein Sammelbecken eben, anstatt all der vereinzelt über das Netz verstreuten Podcasts.
Schön kuschelig; Bloggersdorf liest einander Gutenachtgeschichten vor.

Und so geht es: ein Mikrophon, ein Headset oder etwas ähnliches in die Soundkarte des Rechners stecken, ein Programm, beispielsweise Audacity, herunterladen (gibts für Win/Mac/Linux und ist OpenSource) und einfach aufnehmen. Kinderleicht also.
Weitere Fragen beantwortet vielleicht das FAQ.

Zu technischen oder auch anderen Fragen habe ich immer ein offenes Ohr. Und meistens kann ich damit auch helfen.

(Und nicht vergessen: Euer Name wird bis in die Ewigkeit in der Ruhmeshalle glitzern und leuchten.)

Blog:Read nr. 61

Wenn der Grossblogbaumeister eine Geschichte schreibt. Der Rest drüben bei Blog:Read.

Blog:Read nr. 52

Ein grosser Dank geht an die fünf fröhlichen Kammerchorgesellen und -gesellinnen, die mich wegen der bevorstehenden Lesung beiseite nahmen, sich in einem Halbkreis vor mich setzten und drei Stunden lang unermüdlich meine, ahem, Rhetorik auseinanderpflückten und wieder aneinanderreihten und letztendlich den Text so klingen machten wie er jetzt klingt.
Ein grosser Dank geht auch an die Dame des Hauses, die trotz Diplomstress immer noch meine Aufnahmen sortiert und bewertet, und ein weiterer Dank an Lars, auch für das Anhören, für dieses verdammt geile Mikrophon und für dieses noch geilere USB Dingsda.

Ein Schnappschuss der Übungen zur Lesung bei Blog:Read.

Der Bankomat am Helmholtzplatz rülpste. Dann stöhnte er. Ich dachte immer Geldautomaten würden nie weinen, jedenfalls kam ich drauf, dass sie sehr wohl beleidigt sein können. Ich gebe zu, die Karte ein wenig grob in den Schlitz gesteckt zu haben, aber der Automat stellte sich auch ein wenig an, wollte erst nicht schlucken, spuckte dann alles wieder aus, und irgendwann eben… rülpste er. Und behielt die Karte. “Aus Sicherheitsgründen” wie er mir auf dem Bildschirm versicherte. Beleidigte Leberwurst.
Da steht man dann an einem frühen Samstagabend in Berlin ohne Geld und durstig wie ein Walfisch.
Aber glücklicherweise gab es erfolgreiche Blogger mit guten Zähnen die mir Vertrauen liehen schenkten und Geld schenkten liehen. Alles überstanden.

Und der Rest war ohnehin wunderbar. Erstens überraschte mich meine liebe Schwester, die den ganzen Weg aus Wien auf sich genommen hat um 36 Stunden mit mir in Berlin zu verweilen, und dann die Lesung, das freundliche Publikum (das meinen Witz den ich zwei Wochen lang vorbereitet habe nicht verstanden hat), die talentierten Mitleser und die mitgebrachten Speisen (besondere Erwähnung verdienen an diesem Punkt Paulas Frischkäsetorte, Julies Wurstsalat, Cassandras russische Teigröllchen und Bunburys Welpenspeise [schon Welpen, oder waren das andere Tiere?]), die anhielten bis zum Mittag des nächsten Tages.

Vielen Dank an Madame Modeste und Frau Wortschnittchen für das organisierte Checkertum, meinem sympathischen Gastgeber für den Kaffe und für das weiche Sofa das ich demoliert habe, und all den Leuten die so gerne getrunken haben.

Die Audioaufnahme der ganzen Lesung gibt es hier beim Bordbuch (93 mb, 101,41 min) (Qualität leider ein bisschen schlecht, und was sagt diese Frauenstimme da nachdem ich gelesen habe?).

zum Nachlesen:
Herr Paulsen
MissGlitter
Frau Engl
DonDahlmann
gela
DonAlphonso
Wortschnittchen
Henny
.meike
Desideria

wie dem Höid das Wunder blüht (Audioversion)

Für uns Liebhaber von Hörbüchern und vorgelesenen Texten gibt es wieder Futter. Jemand aus der Redaktion von Mindestenshaltbar hat meine Heldengeschichte vorgelesen. In wienerischem Hochdeutsch.

Lesung in Berlin

Frau Modeste und Frau Wortschnittchen rufen “Essen, trinken, glücklich sein!
Auch ich wurde wieder zum Vorlesen eingeladen, diesmal um einen Text über Völlerei Liederlichkeit Trunksucht Essen vorzutragen. Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr. Auf Berlin, auf die Berliner und auf vieles und gutes Essen. Und Trinken.
Kommt ihr auch?

Details zum Abend im Blog zur Lesung.

1. April
19.30 Uhr
Café Babel
Käthe-Niederkirchner Str. 2
10407 Berlin

Blogread 45

Heute mal mich selbst vorgelesen. Die lange Geschichte über Staub, Ufos in den Dünen und Traubenschnaps. Drüben bei Blog:Read.

wenn der Somnambule mit dem Alligator…

Wir lieben ihn ja am meisten wenn er in seinem Cafe niveauvoll herumjammert, aber trotzdem freute es uns damals ohnegleichen, als wir erlebten wie ein kleiner bissfreudiger Alligator ihn mit einigen lustigen Momenten bescherte.
Ich wollte diese Geschichte schon lange lesen, hatte aber immer Schwierigkeiten sie musikalisch zu unterlegen (Ian Curtis hat nie auf meine Mail geantwortet in der ich um Erlaubnis bat, seine Musik dem gesprochenen Text beizulegen und anschliessend im Internet zu veröffentlichen), deshalb habe ich mich zu einem pragmatischen Anpack entschlossen und fing vor einem Jahr an, eifrig die vier Schnappi-Akkorde auf meinem Klavier zu üben. Auswendig.
Und heute kann ich endlich voller Stolz die vier Minuten und siebzehn Sekunden über Kids wundersame Erfahrung mit dem rockigen Krokodil präsentieren.

Drüben bei Blog:Read.

Blog:Read nr. 30

Schon vor einigen Wochen, als ich über Epicore auf diese Geschichte stiess, dachte ich mir sofort, dass sie sich vortrefflich vorlesen liesse. Es ist nun zwar einige Zeit darüber hinweggegangen, aber jetzt ist es soweit: die Aufnahme ist fertig. Fast ein Hörspiel.
Eine sehr lange Geschichte von Jochen Reinecke. Ein lustiges und irgendwie trauriges Dramolett über seine Mietwohung in einem Untergeschoss in Frankfurt und dem dazugehörigen Vermieter.
Als echter Hesse hat der geschätzte Herr Bandini seine Stimme hergegeben und den Vermieter Herr Liesegang gesprochen.
Die Musik habe ich selbst eingespielt, das einzige Stück das ich fehlerfrei spielen kann, ja genau, das erste Präludium in C-Dur aus “das wohltemperierte Clavier” von J.S. Bach. Samt Fehler und allem. Aber die Fehler hört man kaum. Dafür dauert es fünfunddreissig Minuten lang. Immer wieder und wieder. In Endlosschleife und mit ein paar (hüstel) “kreativen” Einlagen.

Springweg (vorgelesen)

Purplerain aus Berlin tut Podcasten. Seit dem Donnerstag schon gibt es ihre Lesung zu meiner Springweggeschichte, und ich habe es gar nicht gemerkt. Die holländische Depression der letzten Tage hatte nicht nur Stromausfälle und Schneestürme zur Folge.
Sehr schöne Stimme, die -auch wegen dem Apfel-Sanddornmus- zur damaligen und der jetzigen Jahreszeit passt. Ich bedanke mich recht herzlich und schmeisse es gleich nochmal an. Und nochmal.

etwas zum Lauschen

Als grosser Fan der FrauFrankschen Texte griff ich letzten Samstag wieder zum Mikrophon. Der freundliche K Alex von HerrK hat auf meinen Wunsch hin die passende Musik seiner Band dazu ausgesucht und das Ganze durch den Mixer getrieben. Jetzt kann man es sich bei Blogread runterladen oder per Podcast auf den MP3-Player ziehen und in der U-Bahn danach lauschen.

gelesen

Wenn man dann nach einem anstrengenden Wochenende, mit glücklicherweise einiger sehr, sehr netten Stunden am Wasser, wieder halbtot hinter den Schreibtisch klettert und erstmal eine Bloggerrunde macht, dann scheint einem die Welt wieder in Ordnung, alles ist noch am Platz, der lästert über den, die hat wieder eine hübsche Geschichte geschrieben, und so weiter. Nur Lisa hat nichts gezeichnet.

Aber Lisas Zeichnungen will ich heute nicht hinterhertrauern, denn heute hat der nette Herr BlueSky meine Amrumer Tagebuchnotizen gelesen. Wie wunderbar, leider muss ich bis zum Abend warten, ehe ich es mir anhören kann. Ein anstrengender Tag wird das.

Blog:Read

Mein kleiner Beitrag für die grossartige Idee des Blog:Read.
Man möge mir die paar Versprecher verzeihen und ich habe nicht eine schöne und deutliche Stimme wie Anneke oder Holger, aber es hat sehr viel Spass gemacht, und nach so vielem Verkabeln von Mikrophonen und rumschrauben an Softwareknöpfen und Schaltern, noise-removal hin und her, amplifying, compression und anderen Techniken an denen ich einfach mal rumprobiert habe, bin ich nun ganz fusselig geworden, und vor allem erstaunt, dass es eigentlich ganz hörbar ist.
Begeistert bin ich vor allem von den ungewollten fade-in-fade-outs am Ende der Texte, welch einen Effekt man doch so hinbekommt wenn man keine Ahnung hat.

Gelesen habe ich Lu, FrauFrank, Merlix, die Spreepiratin und den Herrn Fabe.
Alles untermalt mit verschiedenen Liedern der Albums “Histories (Soundtrack to the works of Edgar Poe)” von der Band Herr k.

frau sonne liest vor

Frau Sonne liest eine Geschichte von mir vor. Ich bin sehr geschmeichelt und ich klinge ueberaus sexy auf wienerisch muss ich zugeben.

Es ist nur ein Ei - MP3

mequito liest kid37

Die Idee ist gestohlen von irgendjemandem. Tut mir leid, ich weiss nicht mehr von wem, da ich die Seite nicht mehr finde, wo ich das gestern gesehen habe. Blogger lesen Blogger. Ich lese Kid’s Liebe im ICE.
(Die Qualitaet ist natuerlich schlecht, und der Versprecher am Anfang moege mir auch verziehen werden)

Liebe im ICE [ogg; 1084kb]