[tegel1]

Weil man neuerdings auf gewissen Flügen die elektronischen Geräte bei Landungen angeschaltet lassen darf, fiel mir dieser Eintrag wieder ein und habe spontan mit dem Filmen begonnen. Ich versuche das jetzt mal. Es ist noch zu schnell und zu bäh, aber ich habe ein paar Sachen gelernt. Ich habe keine Ahnung vom Filmen, ich taste mich bei jeder Landung heran in der Hoffnung, dass das Landen auf Tegel so dargestellt wird, wie ich mir das vorstelle. Später muss ich noch einen Soundtrack dazu schreiben. Jedenfalls gelernt für das nächste Mal:

  • Das Telefon in Landschaftsmodus halten
  • Alle 200 Millisekunden ein Bild statt nur jede Sekunde
  • Die Aufnahme schon über Schönefeld beginnen
  • Seid bereit für “Tegel2″

    [sv]

    Diese porzellanern wirkende Haut bei den jungen schwedischen Leuten. Glatt und immer einen orangenen Ton. Manchmal ist der orangene Ton nur um den Wangenknochen herum, wie ein Verlegenheitsrot, jedoch orangefarben, ein Verlegenheitsorange. Nicht ganz akut in Verlegenheit geraten. Ich verfalle manchmal ins Starren, weil mir die Haut so unecht vorkommt. Ich suche die Oberfläche nach Brüchen ab, nach Spalten, Rissen. Der junge Mann aus dem Espresso House, der mir den Kaffee zubereitet könnte aus einer Puppenstube entstiegen sein, mit einem Gesicht aus hautartig gebackenem Porzellan.

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    Wald

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