[Tagebuchbloggen. Sonntag, 21.2.2021]

Ich bin sehr früh wach geworden und habe an einen alten Text weitergearbeitet. Mit der mechanischen Tastatur zu schreiben ist beinahe sinnlich.

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Zum Frühstück schauen wir, wie jeden Sonntag, die neuesten Vlogs von Cecilia. Da wir letztes Wochenende verpasst haben, gibt es diesmal drei Neue Folgen. Sie und ihr Freund bauen gerade ihre Hütte in der Arktis aus. Von 55m² auf 110m². Sie läuft auf einem Holzplateau herum und überlegt ob das Badezimmerfenster nicht vielleicht zu hoch ist. Und der Bruder ihres Hundes ist zu Besuch. Ihr Hund wird dabei eifersüchtig. Später äußert sie sich über das schlechte Licht in einem Hotelbadezimmer. Dass man nie gut erkennen kann, ob das Makeup auch richtig sitzt.
Dann besucht sie eine holländische Goldschmiedin, die seit 27 Jahren in Longyearbyen wohnt. Sie hilft ihr einen Etsy Shop einzurichten, damit die ihre Ware online inn den Süden verkaufen kann.

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Um halb vier beginnt das Spiel. Hertha gegen Leipzig. Hertha spielt eigentlich furios auf. Am Ende steht eine Niederlage von 0:3 auf der Anzeigetafel. Die Saison ist so deprimierend.
Ich glaube, ich werde die ganze Woche keine Hertha Podcasts hören. Morgen werde ich an der Aufnahme des englischsprachigen Podcasts mitwirken, das vielleicht eine therapeutische Wirkung auf mich hat, aber den Rest der Woche werde ich mich anderen Dingen widmen. Ich finde bestimmt etwas, da bin ich ganz zuversichtlich.

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Wir wissen immer noch nicht, wie lange der Legionellenbefall und damit das amtliche Duschverbot in unserem Haus anhält. Morgen ist Montag und ich werde wieder ins Büro gehen, ich werde mich also schon waschen müssen.
Da die Legionellen im Warmwassersystem leben, haben wir beschlossen, das warme Wasser nicht zu verwenden. Verboten ist zwar nur das duschen, aber die Legionellen sind ja trotzdem da, wenn man das warme Wasser aufschaltet. Wir kochen also kaltes Wasser auf. In einer amerikanischen Serie habe ich einen englichen Ausdruck für die sogenannte Katzendusche gelernt. Die Serie handelte von einer Gruppe junger Menschen, die irgendwo gestrandet waren. Sie mussten sich waschen und es hieß: Pits and Tits and Slits.
Das ist so schön.

Das wichtigste dabei: ein Schwamm. Man staunt ja wie viel Schaum und Wasser so ein Schwamm aufnehmen kann.

Pits and Tits and Slits.

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