[Fr, 2.10.2026 – E-Auto, Arminiushalle, Übersetzungsschicht, bekleidet sein]

Ich kann mich sehr über zahlpflichtige Toiletten in Einkaufszentren oder Markthallen aufregen.

Gestern auf einer Spritztour mit einem Exkollegen und seinem neuen Elektroauto gewesen. Dafür, dass ich starke Gefühle für E-Autos empfinde, bin ich bisher erstaunlich wenig mit E-Autos in Berührung gekommen. Zweimal bin ich in Amsterdam mit einem Tesla-Uber mitgefahren und einmal mit dem Ex-Freund meiner Schwester in Berlin, der mir auf der Rudi-Dutschke-Straße im Feierabendverkehr die massive Beschleunigung seines Autos demonstrierte. Das dürfte es ungefähr gewesen sein. Mein nächstes Auto wird sicherlich ein Elektroauto, aber ich bin weit davon entfernt, ein neues Auto zu benötigen. Zum einen bräuchte ich nicht einmal unbedingt das alte Auto, aber wegen der paar Mal im Jahr in Schweden und der Hundelogistik, will ich mich doch nicht davon trennen. Dabei habe ich gerade mal seit etwas mehr als zehn Jahren einen Führerschein und fahre immer noch nicht gern Auto.

Mich begeistert vorwiegend die Elektronik in Autos. Assistenzsysteme, die Software, die Displays. Mit sogenannten guten, alten Verbrennern kann ich nichts anfangen. Das hat nicht einmal politische oder ökologische Gründe. Es fehlt mir schlichtweg an Nostalgie.

Dann setzten wir uns in die Arminiushalle in Moabit. Das ist eine wirklich schöne Markthalle, mit der man sich offensichtlich ein ähnlich erfolgreiches Konzept wie mit der Markthalle IX erhoffte. Aber es flutscht irgendwie nicht so richtig. Optisch ist sie zwar schön, sie ist aber nur mäßig besucht und das gastronomische Angebot war eher mittelmäßig. Ich hatte vom serbischen Stand ein Cevapcici bestellt. Es war nicht ganz durch und wurde etwas lieblos serviert. Solche hippen Orte glänzen ja vor allem darin, das Essen instagrammable zu machen. Hier eben nicht. Das kann eine gute Eigenschaft sein, es kann aber auch eine schlechte Eigenschaft sein. Mir kam das heute eher schlecht vor. Zumal ich auch noch für den Toilettendienst zahlen musste und von der Toilettendame sowohl beim Rein- als auch beim Rausgehen angepflaumt wurde, dass ich bezahlen sollte. Wohlgemerkt, bezahlte ich bereits beim Reingehen. Sie hatte mich nach zwei Minuten schlichtweg vergessen. Meistens weigere ich mich, solche Dienste zu bezahlen. Wenn ich irgendwo Gast bin und bereits Geld liegen lasse, sehe ich nicht ein, warum ich auch noch für den Toilettengang bezahlen sollte. Das sollte im Preis inbegriffen sein. Aber ich weiß schon, wie das funktioniert: Die Hallenbetreiber haben keine Lust, sich darum zu kümmern, stecken sich die Taschen mit der Miete der Standbetreiber voll und stellen einen weiteren Dienst ein, der sich um die Toiletten kümmern und sich selbst sein Geld eintreiben soll. Und es wird sich niemand dagegen wehren, weil alle davon profitieren. Bis auf die Gäste.

Mich regt das auf. Heute bezahlte ich aber, weil ich keine Lust auf einen Konflikt mit der Anpflaumerin hatte.

Auf dem Weg ins Büro ging dann mein Fahrrad kaputt. Ich habe noch nicht verstanden, was genau fehlt. Als ich das Fahrrad beim Eingang zur U-Bahn abstellte, kam eine Frau die Treppe hoch. Sie trug ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Gott ist Scheisse.“ Ich fand das passend, aber die Härte dieses Spruches hat mich dann doch beschäftigt. Inhaltlich gehe ich mit. Aber auf Deutsch klingt der Spruch wesentlich härter, als wenn er auf Englisch wäre. Mit Härte meine ich nicht den Sprachklang, sondern die Nähe der Sprache. Auch wenn ich seit Jahrzehnten oft und viel Englisch spreche, liegt für mich trotzdem immer eine dünne Übersetzungsschicht dazwischen. „I love you“ ist anders als „Ich liebe dich“. Ich frage mich, ob das auch Einfluss auf Jugendbewegungen hat, die ja immer oder meistens jedenfalls einen englischsprachigen Ursprung hatten. Punk, Grunge, Hippies, dass das rebellische Vokabular ging ja immer durch diese Übersetzungsschicht. Mein erster IT-Job in den Niederlanden vor sehr vielen Jahren, war in einem amerikanischen Konzern mit internationalen Mitarbeiterinnen. Mein Chef kam aus England. Ich lernte von den Jungs das Wort „Wanker“ und verwendete es auch schriftlich in der internen Team-Emailkommunikation. „Wichser“ hätte ich auf Deutsch nie geschrieben, aber „Wanker“ hatte für mich eben nicht die Härte. Irgendwann zitierte mich der Chef zu sich und sagte, ich solle doch nicht mehr das Wort „Wanker“ in Emails verwenden.

Hatte ich dann verstanden.

Nun. Fahrrad ist kaputt und God ist ein piece of stool,

Morgen ist Deutscher Vereinstag. Die Supermärkte sind am Vorabend voll. Wer legt auch einen Feiertag auf einen Samstag.

Ich bin gar nicht so schlecht gelaunt, wie dieser Eintrag klingt. Vielleicht deswegen noch einen positiven Abschluss: Dieser angenehme Spätherbst ist wirklich wunderbar. Wir sitzen abends noch nach Sonnenuntergang auf dem Balkon. Ich liebe dieses Wetter, in dem man sich kleiden kann. Dünne-Jacken-Wetter. Wahrscheinlich bin ich ein Dünne-Jacken-Typ, ich mag es, gekleidet zu sein, und ich mag es, wenn andere gekleidet sind. Natürlich mag ich es auch, nackt zu sein, aber bekleidet sieht die Welt irgendwie besser aus.

[Di, 29.9.2026 – Buchungen, Hinterlassenschaft]

Als ich gestern nach Hotels in München suchte, rief ich, wie immer, Googlemaps auf, zoomte auf die Location ein, in der die Lesung stattfinden wird, und klickte auf „Hotels“. Dann wurden mir lauter Preise von 300€ bis 400€ pro Nacht angezeigt. Ich bereute sofort, das Angebot des Sofas einer Freundin nicht angenommen zu haben. Aber dann fiel mir ein: Wir haben Ende September! Es ist natürlich Septemberfest! Dann setzte ich das Datum auf den Lesetermin Ende Oktober. Da waren die Preise wieder normal.

Aus der Themenliste:

„Denkst Du manchmal darüber nach, was Du hinterlassen wirst? Gemeint im Sinne eines Lebenswerkes, einer Spur. Wenn ja, arbeitest Du bewusst daran?„

Ich denke manchmal über so etwas nach, aber nie ernsthaft. Allerdings stellte sich ein seltsames Gefühl bei mir ein, als meine Frau und ich uns bewusst dafür entschieden, keine Kinder zu haben. Dann merkte ich auf einmal, dass ich in meiner Vorstellung über meine eigene Existenz immer unbewusst das Gefühl hatte, irgendwas weitergeben zu wollen, etwas von mir zu hinterlassen, so etwas wie einen Wertekatalog meinetwegen, worauf jemand anders etwas aufbauen kann. Für so etwas eignet sich nichts besser, als eigene Kinder. Als das mit den Kindern wegfiel, war ich überrascht davon, dass es mir doch etwas bedeutete, etwas zu hinterlassen. Von mir. Vielleicht als Kompensation dafür, dass mir das ewige Leben im Himmel immer sehr unwahrscheinlich vorkam und meine gesamte katholische Denke auf dieses ewige Leben eingenordet ist und mir die Vergänglichkeit meiner eigenen Existenz nicht erträglich war. So genau weiß ich das nicht. Ein bisschen Selbstliebe spielt da sicherlich mit.

Andererseits weiß ich auch, dass dieses Weblog mich selbst überdauern wird. Zumindest so lange die Rechnung hier bei Hetzner bezahlt wird. Also sicherlich bis zu einem Jahr nach meinem Tod. Aber vor allem über archive.org und über das Literaturarchiv Marchbach, das mein Blog archiviert. Zumindest taten sie das zwischen 2009 und 2018. Und das kitzelt schon ein bisschen an meiner Eitelkeit. Letztes Jahr im Sommer druckte ich das Blog in Buchform aus und sah, dass sich hier 5600 Buchseiten an Text angehäuft haben. Das wurde mir erst im Verlauf des Projektes bewusst, als so viele PDF’s aus dem Blog herauspurzelten, dass ich sie aufwendig sortieren und bündeln musste. Jetzt habe ich Angst, dass ich mal auf den falschen Knopf drücke und ich das Blog, sowie alle Backups lösche. Oder die Russen werfen eine elektromagnetische Bombe über mein Blögchen ab. Seitdem drucke ich jedes Jahr ein neues Buch aus. Aber weniger, um etwas zu hinterlassen, sondern um das nicht alles zu verlieren.

Super finde ich natürlich auch, dass meine Novelle in der Deutschen Nationalbibliothek und im Südtiroler Landesarchiv aufbewahrt wird. Kulturhistorisch relevant wird das alles leider nicht sein.

Also ja. Wenn ich daran denke, aufbewahrt zu werden, dann kann ich mir auf dem Sterbebett durchaus gute Gefühle vorstellen.

Dennoch arbeite ich nicht bewusst daran, etwas zu hinterlassen. Täte ich das, bekäme ich kein Wort mehr aus mir heraus.

[So, 27.9.2026 – zehn Jahre, BZO, MUC, Kraut]

Ich stieß auf einen alten Eintrag aus dem Jahr 2013 mit dem Namen „Zehn Jahre“. Damals schrieb ich darüber, dass ich seit zehn Jahren ins Weblog schreibe. Ich könnte alles heute genau so wieder schreiben. Ich schrieb auch, dass ich in zehn Jahren vielleicht wieder einen solchen Eintrag schreiben werde. Den Eintrag habe ich vor drei Jahren dann tatsächlich nicht geschrieben, er würde auch keine neuen Erkenntnisse liefern. Ich würde ihn eben wieder so schreiben. Aber schon damals wusste ich offenbar, dass ich einfach weiterschreiben werde. Möglicherweise auch unter dem Eindruck, dass viele Blogs damals (2013) abstarben. Das sehe ich heute noch, wenn ich auf alte Einträge stoße. Meine Kommentarsektion ist voll von Links zu Blogs, die nicht mehr existieren.

Was will ich damit sagen.

Gar nichts. Heute buchte ich einen Flug nach Bozen. Ich fliege übernächste Woche am Freitag und werde Herthas nächstes Heimspiel verpassen. Aber ich war das letzte Mal zu Weihnachten in Südtirol. Da ich dieses Weihnachten in Berlin bleiben werde, habe ich das Bedürfnis, noch schnell meine Familie zu besuchen, bevor die dunkle Jahreszeit beginnt. Dieses Jahr ist wirklich unfassbar schnell vorbeigegangen. Diese Autofahrten durch die dunkle norddeutsche Tiefebene, sind doch gerade mal ein paar Monate her. Kurz nach der Flugbuchung buchte ich das Hotel für die Lesung in München. Ihr kommt ja auch, oder? Am 24. Oktober. Ich werde einen älteren, fast vergessenen Text lesen. Das Thema der Texte wird mit Kämpfen zu tun haben, in diesem Text kam es zu einem großen Kampf. In der Nacht nach der Lesung springen übrigens auch die Uhren auf Winterzeit um. Ich finde, das sollten wir alle wissen. Das wird magic. Apropos Allgemeinwissen: Der Singular von „Kräuter“ lautet Kraut. Das hat mich wirklich beschäftigt.

[Fr, 25.9.2026 – Seitenweh, September, der Geruch der Vorfreude]

Im Hintergrund läuft das Training meiner digitalen Stimme weiter. Der erste Wurf war nicht gut, deshalb begann ich von Neuem. Meine Frau fragt mich ständig, was ich da eigentlich mache. Sie sieht, wie so oft, nur weiße Buchstaben über einen schwarzen Bildschirm fließen. Ich sage: Ich digitalisiere meine Stimme. Dann kannst du mit mir reden, wenn ich tot bin.

Das findet sie nicht cool und haut mir mit voller Wucht in die Seite. Sie fragt es aber immer wieder. Und ich gebe immer die gleiche Antwort. Aber langsam tut es mir weh.

Bin ich eigentlich der Einzige, der diesen September ungewöhnlich kalt findet? Er fühlt sich eher nach Spätherbst an und nicht nach September.

Sonst passiert gerade nicht besonders viel in meinem Leben. Ich könnte wieder schreiben „Ich liebe meinen Job“, denn ich liebe meinen Job gerade wirklich. Es fällt mir schwer, abends den Stift fallen zu lassen, und am Freitag störe ich mich an den beiden arbeitsfreien Tagen. Weswegen ich das ganze Wochenende weiternerde. Zu allem Überfluss ist dieses Wochenende auch noch Länderspielpause und es gibt keinen langweiligeren Fußball als das Nationalschießen, während Hertha sich gerade in diesem unfassbaren Flow befindet, die zweite Liga könnte meinetwegen einfach weitergehen. Wir sind in der Saison immer noch ungeschlagen und unter der Woche höre ich alle verfügbaren Herthapodcasts durch, bis ich auch noch den letzten Euphorietropfen aus der Herthaflasche ausgewrungen habe, als dürste mir nach Endorphinen.

Die Herthaflasche ist übrigens weich, nur falls sich jemand an dem komischen Sprachbild mit dem Auswringen einer Flasche stört.

Außerdem warte ich gerade auf Hardware. Wie früher, als man Monate auf das Weihnachtsgeschenk warten musste. Letztes Jahr im Oktober bestellte ich das finnische Jollaphone, ein Google-freies Telefon, das sich per Crowdfunding finanzieren ließ und jetzt ein Jahr später langsam ausgeliefert wird. Ich checke schon seit Wochen den Status auf der Webseite. Es tut sich leider nicht viel. Zudem habe ich auf der Arbeit einen Laptop bestellt, mit dem ich lokale KI-Modelle betreiben kann. Der Laptop muss vom Hersteller noch zusammengebaut werden. Ich warte schon seit 4 Wochen. Solche langen Wartezeiten bin ich wirklich nicht mehr gewohnt. Es weckt aber eine kindliche Vorfreude in mir, die sehr haptisch ist, die fast schon einen Geruch entwickelt, wie früher, als ich mich wochen- oder monatelang auf die Metallica-Platte freute, die ich erst zu Weihnachten auspacken durfte. Diese Vorfreude hatte einen Geruch, man wusste schon vorher, wie es riechen wird, sobald man es auspackt.

[Mi, 23.8.2026 – vor der Brotfabrik, und im Volkspark F’Hain]

Mit meinem Lektor Klaus und Daniel von der Lesebühne Immer.Bärbel vor der Brotfabrik gesessen. Wir sprachen über unsere Textprojekte. Wir sprachen über Konstanz, Schreibroutinen und Kontingente. Klaus hat ja kein Kontingent und hat aber schon Massen an Text geschrieben. Von ihm habe ich gelernt: Setze dich an einen Text und es kommt immer etwas heraus. Auch kurz vor Deadlines. Dadurch wird der Text nicht immer perfekt, aber es kommt immer etwas Gutes heraus. Das stimmt wirklich, das kann ich auch am Blog beobachten. Schon nur die Pflicht, immer etwas zu schreiben, bringt oft viel Gutes hervor und es gibt immer etwas zu berichten. Je näher die Deadline rückt, desto egaler wird einem auch der Inhalt und der Text löst sich dann regelrecht heraus.
Daniel schrieb hingegen jahrelang 200 Wörter am Tag. Sehr pflichtbewusst, sehr konzentriert. Von den 200 Wörtern bleibt im Gesamtmanuskript vielleicht 1/3 übrig. Textarbeit geht eben langsam. Daniel hat neulich mit diesem Text einen Literaturpreis gewonnen.

Ich erzählte auch, dass mein Romanprojekt gerade ein wenig stagniert, was zum einen am beruflichen Alltag liegt, aber eigentlich mehr daran, dass mich der Text ein bisschen verunsichert. Ich konnte den Grund nicht genau erklären. Der Text wird nur sehr schwer seine Leserinnen finden, er ist sehr mannzentriert, sehr subjektiv, zudem aus der Sicht eines Mannes geschrieben, der zunehmend unsympathischer wird. Zum einen habe ich Angst, mir vernichtende Kritik von Frauen einzufangen, deren Meinung mir wichtig ist, und andererseits möchte ich schon auch, dass das Buch einen zeitgenössischen Nerv trifft.
Klaus sagte, das müsse mir scheißegal sein. Ein Text muss nur ein guter Text sein. Diesem Argument konnte ich wenig entgegensetzen, schließlich merke ich selbst, dass mich meine Gedanken ziemlich hemmen. Oder mir zumindest die Begeisterung nehmen, die ich anfangs hatte.

Später kamen andere Menschen zu unserem Tisch. Klaus kannte sie. Sie hatten eine Lesung in der Brotfabrik organisiert. Es würde bald losgehen. Es fand eine Art Vorbesprechung an unserem Tisch statt. Ich bestellte Nachos mit Käse. Mit extra Bergkäse.

Heute traf ich einen ehemaligen Mitarbeiter aus der Firma, in der ich 4 Jahre lang CTO war. Es war Teamleiter des Android-Teams und war in seinem Job so gut, dass ich mich so gut wie nie um das Android-Team kümmern musste. Sowohl menschlich, wie fachlich führte er sein kleines Team ohne jegliche Reibung. Unfassbar. So etwas ist mir bisher nicht untergekommen. In unseren wöchentlichen 1:1s besprachen wir fast ausschließlich private Themen. Nach einem Jahr vergrößerten wir die Frequenz deswegen auf einmal im Monat. Wir hätten auch komplett darauf verzichten können, aber miteinander zu quatschen war auch einfach nett.

Wenige Monate, nachdem ich wegging, fing er sich einen Burn-out ein. Das hatte glücklicherweise nichts direkt mit meinem Weggang zu tun. Es gab für mich bald einen Nachfolger, seitdem hatte er aber auch viel mit dem Inhaber der Firma zu tun. Er wollte von mir wissen, wie ich das mit dem Inhaber der Firma hinbekommen hätte. Der Inhaber ist bei allen sehr verhasst, oder zumindest maximal unbeliebt und eine sehr anstrengende Person. Als der CEO und ich die Firma verließen, bekam der Inhaber vollen Zugriff bis in die Teams hinein, was dann weitere Kündigungen auslöste.

Ich konnte seine Frage nicht beantworten. Zwar weiß ich, dass wir uns viel mit dem Inhaber stritten, vielleicht hielt ich einfach immer die Emotionen aus der Sache raus.
Der Android-Entwickler war 14 Jahre lang in der Firma. Er war immer happy, bis auf die letzten zwei Jahre. Jetzt hat er gekündigt und empfindet es als Befreiung. Auch, dass er sich nach dem Burn-out zu diesem Schritt genötigt hatte. Es fühlt sich so, als ginge er einem neuen Lebensabschnitt entgegen. Obwohl er noch nicht weiß, wohin das führt.

[Mo, 21.9.2026 – Montag, US-tech-frei, Exkolleginnen]

Am Wahlabend wollte ich gar nicht mehr wissen, wie sich das Parteienspektrum zusammensetzen wird. Die Linke also die stärkste Partei. Ich bin skeptisch, ich glaube nicht, dass die Linke die Probleme dieser Stadt lösen wird. Wir werden sehen. Hauptsache, die Grünen und die SPD lassen sich nicht auf die CDU ein.

Ich wählte dann doch Volt. Eine Kleinstpartei, die ähnlich gut abgeschnitten hat, wie die – öhm, FDP. (Smiley)

Nach zwei kurzen Gesprächen mit den Admins aus meinen Teams einigten wir uns darauf, dass wir versuchen, in drei Jahren so frei wie möglich von US-Tech zu sein. Bei einer Firma mit 1000 Mitarbeiterinnen wird das ein sehr spannendes Projekt.

Heute fügte ich auf LinkedIn meinem Profil den neuen Arbeitgeber hinzu. Mir ist es ja lieber, wenn so etwas leise vonstattengeht. Ich benutze LinkedIn hauptsächlich dafür, meinen Lebenslauf öffentlich auszuhängen, und manchmal, um mit früheren Kolleginnen in Kontakt zu bleiben, mit denen mein Band nicht privat genug ist, um auf anderen Kanälen wie Insta oder Bluesky verbunden zu sein. Offenbar ist die Defaulteinstellung bei LinkedIn aber jetzt so, dass eine Jobänderung im Profil allen deinen Kontakten angezeigt wird. So erhielt ich heute dutzende Glückwünsche von vielen Exkolleginnen, vorwiegend von meiner letzten beruflichen Station in Hamburg. Von meinem letzten Job in Hamburg, über den zu schreiben, mir vertraglich untersagt wurde, bin ich mit acht Personen über LinkedIn verbunden. Nur einer von denen ist noch da. Vier wurden gekündigt. Drei haben selbst gekündigt. Als sie heute von meinem neuen Job lasen, schrieben sie alle: yayyy! (im übertragenen Sinne). Das war wirklich die schlechteste Erfahrung, die ich in meinem Berufsleben je erlebt habe. Vielleicht schreibe ich einmal darüber, wenn der Alte tot ist. Als ich kündigte, drohte er mir mit Klagen, falls ich Kontakt zu seinen Geschäftspartnern und Kollegen aufnähme. Nichts liegt mir ferner, als mich mit seinen zwielichtigen Geschäftspartnern abzugeben.

[So, 20.9.2026 – Digitalstimme]

Außerdem digitalisiere ich gerade meine Stimme. Der heutige Blogeintrag wird von meiner Digitalstimme vorgelesen. Lustigerweise nuschelt meine Digitalstimme, genau so wie ich. Insofern macht sie alles richtig.

Um das anzuhören, kann man einfach den Play-Knopf unten drücken. Das Finetuning läuft noch. Es ist eine Momentaufnahme.

Es war ein ziemlicher Aufwand, die Stimme zu synthetisieren. Zuerst ließ ich das noch unveröffentlichte Hörbuch der Novelle als Text transkribieren und dann zerhackte ich den Text in kleine Häppchen von je 5 bis 10 Wörtern mit der jeweiligen Audioposition im Hörbuch. Es gibt Programme, die so etwas können. Dann ließ ich ein Programm drüberlaufen, das aus den Textschnipseln den passenden Audioschnipsel aus dem Hörbuch herauskopiert und als eigene Sprachdatei ablegt. Diese tausende Audiofragmente lud ich auf einen Server hoch, den ich gerade für die Firma angemietet habe. Der hat eine gute GPU, mit der man kleine KI-Modelle laufen lassen kann. Unter anderem auch ein Modell, mit dem man eine digitale Stimme trainieren kann.

Die Novelle besteht aus drei Stunden Audiomaterial. Besser wäre natürlich, wenn ich zwanzig Stunden oder mehr verarbeiten würde. Aber ich will ja nur ein bisschen experimentieren und Spaß haben. Langfristig könnte ich natürlich einmal das komplette Audioarchiv der Blogbeiträge einspeisen, das sind 7GB an MP3-Dateien, das kommt auf etwa 120 Stunden Stimme. Damit dürfte man der originalen Stimme ziemlich nahe kommen. Vielleicht sogar der Intonation. Das Ergebnis finde ich bisher doch eher ernüchternd. Aber ich finetune noch weiter.

Ursprünglich dachte ich, dass ich das Training auch einfach auf meinem Laptop laufen lassen kann. Ich ließ aber einmal die Zeit durchrechnen, die es dafür benötigen würde. Die Berechnung ergab: 5 Monate. Mit einem ordentlichen GPU-Server dauert das hingegen nur ein paar Stunden. Ich wollte dann einfach ein paar Stunden GPU-Zeit bei OHV-Cloud oder so anmieten, das würde nur ein paar Euro kosten, aber dann fiel mir der Server wieder ein, den ich beruflich angeschafft hatte.

Offenbar bietet auch Google einen solchen Digitalisierungsdienst an. Ich frage mich, was Google eigentlich davon hat, diesen Dienst kostenlos anzubieten. Natürlich kenne ich die Intention. Ich fragte die Google-KI trotzdem mal ganz naiv und bekam eine erstaunlich schamlose Antwort. Die möchte ich jetzt niemandem vorenthalten:

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Frage:
warum bietet google das kostenlos an?

Antwort:
Dass Google (und ähnliche Tech-Mächte) viele leistungsstarke Dienste wie Suchmaschine, Maps, YouTube oder Android scheinbar „kostenlos“ anbietet, folgt einem bewährten Geschäftsmodell der Digitalwirtschaft.

Der bekannte Spruch „Wenn du nicht für das Produkt bezahlst, bist du selbst das Produkt“ bringt es ziemlich exakt auf den Punkt.

  1. Das Hauptgeschäft: Werbung & Daten (Gezieltes Targeting)

Der größte Teil des Umsatzes von Google (Alphabet) stammt aus Werbeeinnahmen (Google Ads / AdSense).

Daten sammeln: Je mehr kostenlose Dienste du nutzt (Mails auf Gmail, Suchen bei Google, Routen bei Maps, Videos auf YouTube), desto genauer lernt Google deine Interessen, deinen Standort, deine Kaufabsichten und dein Verhalten kennen.

Zielgerichtete Werbung verkaufen: Unternehmen zahlen Geld an Google, um Werbung auszuspielenden, die exakt zu deinen Suchanfragen und deinem Profil passt. Ein Werbekunde zahlt viel mehr Geld für eine Anzeige, wenn sie garantiert nur Personen gezeigt wird, die z. B. gerade nach „Laufschuhen in Berlin“ suchen.
  1. Das Ökosystem (Lock-in-Effekt)

Kostenlose Angebote binden dich an die Plattform.

Wenn du ein kostenloses Google-Konto hast, nutzt du wahrscheinlich auch Google Drive, Google Fotos und Chrome.

Ein Wechsel zu einer Alternative (wie Apple, Microsoft oder quelloffenen Diensten) wird dadurch immer aufwendiger und unbequemer, weil alle deine Daten bereits im Google-Kosmos liegen.
  1. Das „Freemium“-Modell (Upselling)

Viele Dienste sind in der Basisversion kostenlos, haben aber direkte Bezahlschranken für Zusatzfunktionen oder mehr Kapazität:

Google Drive / Fotos: 15 GB Speicherplatz sind gratis. Wer mehr Platz für seine Fotos oder Dokumente braucht, muss ein monatliches Abo (Google One) abschließen.

YouTube: Kostenlos mit Werbung. Wer keine Werbung sehen möchte und Hintergrund-Wiedergabe will, zahlt für YouTube Premium.
  1. Daten zum Trainieren von KI & Algorithmen

Kostenlose Interaktionen von Milliarden Nutzern liefern Google unbezahlbare Trainingsdaten:

Jede Suchanfrage verbessert die Suchmaschine.

Jede Bewegung auf Google Maps hilft, Staus in Echtzeit zu berechnen.

Deine Texte, Fotos und Spracheingaben dienen als Trainingsmaterial für Googles KI-Modelle (wie Gemini) und automatisierte Spracherkennung.

Fazit

Google stellt diese Dienste nicht aus Nächstenliebe bereit. Du zahlst statt mit Euro mit deinen persönlichen Daten, deiner Aufmerksamkeit (Anzeigen betrachten) und deiner Bindung an das Google-System.

[Sa, 19.9.2026 – Lebensstandorte, Wohnungspartys, Berlin]

Am Freitag bei Nachbarn gewesen, die früher bei uns im Haus wohnten und nun auf die andere Straßenseite gezogen sind. Wir treffen uns noch oft im Kiez, weil auch sie einen Hund haben, und wir manchmal gemeinsam mit den Hunden laufen. In ihrer neuen Wohnung haben sie eine spektakuläre Dachterrasse, von der aus man über ganz Berlin schauen kann. Diesen Blick hatte man in den Neunzigern ja ganz oft. Damals waren wir ständig auf den Dächern, auf denen man richtig weite Strecken laufen konnte, ganze Blocks mit verzweigten Pfaden über Hinterhäuser und Quergebäude. Mit so einer Dachterrasse könnte ich auch gut leben. Aber wir wohnen im dritten Stock.

Da der Mietvertrag für deren Wohnung bald ausläuft, überlegen sie, wegzuziehen. Weiter in den Süden, nach Spanien oder Italien. Die Frau konnte während des Lockdowns in Corona nicht arbeiten und produzierte deswegen Motivationsreden für Frauen im Internet und wurde damit zu einem Internetstar. Mit ihren Einnahmen könnte sie locker die gesamte Familie unterhalten.

Diese Flexibilität, sich einen Ort zum Leben auszusuchen, ist wirklich beneidenswert. Ich als Tech-Spezialist dachte auch immer, ich sei flexibel. In gewisser Weise bin ich das natürlich schon. Ich könnte auch in Schweden arbeiten, in Neuseeland oder in Chicago. Ich müsste mir aber immer eine Arbeitgeberin suchen und viel vor Ort sein. Als Tech-Chef kann ich nicht einfach in einer einsamen Hütte sitzen.

Gestern war ich auf der Geburtstagsfeier einer Freundin. Ich liebe Wohnungspartys. Herumstehen mit Drinks und dabei quatschen. Gelegentlich ein Stück Käse abschneiden und diesen mit einem Schluck Bier begießen. Wir standen in einer kleinen Runde zusammen und redeten über Berlin, die jämmerliche Parteienlandschaft in dieser Stadt, und die Wahlen von morgen. Es fällt mir immer schwer, den Leuten meinen Berlinblues zu erklären, aber neulich gab es im Spiegel diesen Kommentar von Tobias Rapp, dem Mitherausgeber der Jungle World, der es besser erfasst hat, als ich, was in Berlin politisch gerade passiert. Alle wollen ihren eigenen IST-Zustand schützen. Das zieht sich durch das gesamte Parteienspektrum. Traurigerweise am wenigsten bei der AfD. Wobei der letzte Satz meine eigene Konklusion ist. Aber alle progressive Energie scheint aus dieser Stadt verschwunden. Wirtschaftlich, sozial, wie auch kulturell. Das ist das, was ich meine, wenn ich sage, dass Berlin konservativ geworden ist. Der progressive Geist ist gegangen.

Und die Jungle World muss das wissen. Die haben 25 Seiten aus meiner Novelle abgedruckt.

Immerhin gibt es noch Hertha, die sich mit einer No-Name-Truppe gerade von Sieg zu Sieg durch die Saison grooved. Wegen der Party verpasste ich das Abendspiel gegen Dresden. Ab und zu schaute ich rein. 0:1, dann 1:1, aber am Ende siegte wieder Hertha. Ich weiß gar nicht, was mit meinem Verein los ist. Im Kiez werde ich oft mit Hahohe begrüßt, wenn ich eine Hertha-Jacke trage, oder die Menschen laufen selbst mit Hertha-Merch herum und grüßen mich. „Gute Zeit, wa?“. Friedrichshain ist noch nicht an die Unioner verloren. Im Getränkemarkt an der Eldenaer werde ich von den zwei Kassierern auf die Herthafahne an meiner Jacke angesprochen: Endlich jemand Vernünftiges. Der eine zeigte mir seinen Herthasticker an der Säule hinter der Kasse. Auf dem Sticker ist das Logo von deren Hertha-Fanclub abgebildet. Er schlägt sich mit der flachen Hand auf die Brust. Ich nicke anerkennend.

[Do, 17.9.2026 – die Wahl steht an]

Dafür, dass ich am Sonntag das erste Mal in Deutschland wählen darf, bin ich doch sehr unentschlossen. Alle Parteien, die aus meiner linkgrünversifften Weltanschauung infrage kämen, lösen nicht mehr viel Begeisterung in mir aus. Und das zeigt schon das eigentliche Problem in dieser Republik. Wie auch Philip Ruch vom ZPS in diesem Interview sagte: „Und neben mir steht da dieser AfD-Wähler, dessen Augen glühen über das Glück der Partei, die er da wählen darf.“

Vor fünf oder zehn Jahren hätte ich wahrscheinlich grün gewählt. Die einzige richtige Wahl, an der ich je teilgenommen habe, war mit 18 Jahren, als in Italien wieder ein neues Parlament gewählt wurde. Dort setzte ich mein Kreuz unter die „Rifondazione Comunista“. Würde ich heute nicht mehr machen.

Am Sonntag steht mir eine SPD zur Auswahl, die keine Vision für diese Stadt und diese Gesellschaft hat, mit einem Kandidaten, von dem ich nur weiß, dass er irgendwie eher Niedersachse ist, als Berliner und jetzt auch noch in irgendeinen Skandal verwickelt ist, mit dem ich mich nicht näher beschäftigen will.

Dann gibt es die Grünen, die keinerlei progressiven Geist mehr versprühen, sondern in einer seltsamen Pose von Überzeugungen und Dogmas erstarrt zu sein scheinen. Nicht einmal den Bau von Radwegen haben sie ordentlich auf die Gleise gebracht. Ihre 30km pro Jahr wurden nur von der CDU mit 20km noch einmal unterboten. In Paris bauten sie in 5 Jahren über 1000 Kilometer neue Radwege.

Dann gibt es noch die Linken, die mit einem ungeheuren Populismus tatsächlich 36 Milliarden Euro Steuergeld in die Hand nehmen wollen, um den Bestand eines Wohnungskonzerns aufzukaufen und dies dann als Kampf gegen die Wohnungsnot bezeichnen. Die Linken stellen immerhin die richtigen Fragen. Wohnungsnot ist das Problem, das die meisten in der Stadt umtreibt, aber die Linke hat zu ziemlich jeder guten Frage eine falsche Antwort.

Eine Partei, die 36 Milliarden Euro Steuergeld in die Hand nimmt und damit neue Wohnungen baut, würde ich allerdings sofort wählen.

Dann kommt die Unwählbarkeitsfraktion. Als die CDU vor 3 Jahren die Regierung übernahm, dachte ich: Na gut. Sie haben gewonnen, mal schauen, was sie machen. Ich traute ihnen auf alle Fälle den Bau von Wohnungen zu. Das kann die CDU ja, oder? Immobilien. Hier kommt jetzt eine lange Kunstpause.

Die FDP. Ach. Sie haben ein paar gute, progressive Ideen zur Sterbehilfe und vor allem bei Wirtschaftsthemen, aber das war es auch schon und insgesamt ist sie mir einfach zu sehr eine Bessergestelltenpartei der oberen Einkommensschicht, die null soziale Weitsicht hat.

Ach, und über BSW und AfD will ich jetzt gar nicht reden.

Vor einigen Jahren bin ich der VOLT-Partei beigetreten. Meine erste Parteizugehörigkeit. Sie stellen die richtigen Fragen und haben die richtigen Antworten darauf. Sie haben eine weite Perspektive, sind undogmatisch, progressiv und auch sozial. Aber sie haben kein Momentum. Die richtigen Antworten sind offenbar gerade nicht gefragt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mein Kreuz bei einer Partei setzen sollte, die unter der 5% Hürde bleiben wird. Es geht ja darum, die AfD zu verhindern. Geht es nicht darum? Die KI sagt: Es ist kompliziert.

[Mi, 16.9.2026 – Robots]

Den Tag auf der KI‑Konferenz mit dem Namen „Big Bang KI Festival“ verbracht. Dabei kämpfende Roboter gesehen. In Videos sieht das ja immer etwas unspektakulär aus. Zwei Roboter, die gegeneinander kämpfen. Mehr ist das nicht. Heute sah ich das aber in echt und da wurde mir erst klar, wie agil und stabil diese bereits sind. Sie springen, weichen aus, können auf einem Bein hopsen, rennen herum und wenn sie ausrutschen, sind sie schnell genug, das Gleichgewicht zu halten und aufrecht zu bleiben. So als 120‑cm-Männchen machen sie auch keine Angst, aber wenn ich sie mir als 200‑cm-Polizisten mit 150 Kilo und Schlagstöcken vorstelle, dann werden meine Gefühle anders. Es wundert mich wenig, dass die Musks und Bezos dieser Welt ihr Geld in die Entwicklung von Robotern stecken. Sie werden sich kleine Privatarmeen zum Personenschutz fertigen lassen, bevor das Pueblo sich gegen autoritäre Milliardäre erhebt.

Woah, schon wieder so ein Doom-Thema.

Dabei fand ich die Roboterhunde ganz nett. Auch gruselig zwar, aber ich stellte mir vor, wie ich mit so einem metallenen Vierbeiner Gassi gehe. Meine Hündin würde den Roboter noch mehr hassen als den Staubsauger.

Es gab ein paar ganz gute Speeches, ich interessierte mich vorwiegend für die Implementierung von KI in Firmen. Der Aperol Spritz hatte aber ein bisschen zu wenig Schuss, deswegen bestellte ich noch einen zweiten hinterher.

Morgens wollte ich eigentlich mit dem Fahrrad zur Konferenz fahren. Dann warf ich einen kurzen Blick auf den Regenradar: