10 Comments

  1. Rinaa

    Aber stell dir vor, der irdische Kirchen- und Glaubensführer würde im Jenseits erwachen und mit Schrecken müsste er erkennen, dass nichts, nichts, nichts so ist wie er geglaubt, verkündet und für das er gelitten und gekämpft hatte. Diese Vorstellung lässt mich erschaudern und ich bedaure seinen Tod ausserordentlich.

  2. Er war ja zum Retter der katholischen Kirche berufen, wie es ihm prophezeit wurde 🙂
    Das kann insofern ja stimmen, vielleicht brauchte es tatsächlich eine gehörige Portion Dogmas um die achtziger und neunziger zu überleben. Ob es nun richtig war oder falsch was er getan hat, spielt in diesem Zusammenhang dann auch keine Rolle.

    Mich faszinieren solche dicken Schädel. Fidel Castro ist ein weiterer solcher Kandidat, der eigentlich mehr Verdruss angerichtet hat, aber im Nachhinein betrachtet, richtige Signale gesetzt zu haben scheint.

  3. Rinaa

    Die Wirkung seines Tun und Lassens war grandios.
    Das fasziniert auch mich.
    Meine Zweifel gelten den absoluten, alleinselig machenden Ansprüchen unseres katholischen Glaubens. Im Endeffekt dreht sich ja die ganze „Kirchen- und Glaubensarbeit“ um diesen Aspekt.

  4. @rinaa: Es würde ihm vermutlich im Jenseits nicht sofort und schlagartig dämmern, dass er sich falsche Vorstellungen davon gemacht hat…

  5. @mark: guter gedanken. tröstlich. vielleicht bringen sie es ihm schonend bei – uund ja, da ist ja noch die ökumenische idee …

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