Die Vorgesetzten…

Da guckt man schon komisch drein, wenn man von der etwas spröden, sehr langweiligen und spiessig anmutenden Vorgesetzten, die dauernd nur auf Zahlen guckt und nicht zu wirklichen sozialen Gesprächen fähig scheint, und auch sonst wirklich nichts an sich hat, was auch nur ansatzweise Interesse an ihrer Person erwecken würde, plötzlich zu hören bekommt, dass sie bei Beate U*se gearbeitet hat und in ihrer Freizeit Fantasy-Rollenspiele spielt. Also so richtige Rollenspiele, wo man raus ins Feld geht und sich die Köpfe einhaut und wahrscheinlich auch noch in andere perverse Rollen schlüpft, bei denen man mit Zangen und Peitschen und Ketten nächtelange Orgien mit Blut und kopflosen Hühnern zelebriert.

Jetzt ist sie in meinen Augen eine sexbesessene Hexe, das erleichtert den Umgang erheblich.

Kommentare (2) zu “Die Vorgesetzten…”

  1. rollenspiele sind oft schlimm, so richtig sektenartig. (nicht alle wahrscheinlich, aber einige).
    hab da mal wen kennengelernt der mir davon erzählt hat; er wollte dann aussteigen weil ihm zu viele ziemlich durchgeknallte menschen dabei waren (die um vier in der früh um sein zelt hüpften steif und fest behauptend sie seien ein elf und müßten jetzt singen oder so…)

  2. Um vier Uhr morgens muß ich auch oft singen. Sollte ich dann noch wach sein, heißt das. Nach allem, was man hört, sind Live-Rollenspieler aber wirklich häufig, äh, speziell.

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