bitte rühren
Und natürlich will ich Frau Lisa Neun zum Frühstück einladen. Hier der Kochlöffel, bitte rühren.
(Bei dieser Gelegenheit wollte ich auch mal meine Leserschaft nach den Swans fragen. Diese Band wurde mir nämlich vor vielen Jahren mal ans Herz gelegt, ich würde sie fantastisch finden, ich würde nichts mehr anderes hören wollen, aber da ich ein sehr konservativer Hörer bin, wenn es um die Ausbreitung meines musikalischen Spektrums geht, sind die Jahre vergangen und ich höre immer noch nicht viel anderes neben den Neubauten und Bach. Jetzt möchte ich mal die Swans hören und will dabei wissen welches Album ich mir zulegen soll. Die haben ja soviel musiziert, da weiss man ja gar nicht wo man anfangen soll.)

L9 schrieb:
Endlich, danke! Ich werd jetzt gleich mal kochen gehen.
| 17. August 2005 — 15:05 | Permalink |
kid37 schrieb:
Swans! Sehr geil. Leider besaß ich nur etliche Tapes von denen, nie ein Album. Und die Tapes, nun ja… Aber danke für die Erinnerung. Muß dringend noch mal angeschafft werden. Jugendtage!
| 18. August 2005 — 01:10 | Permalink |
L9 schrieb:
Ich würde mir eines der frühen Alben zulegen, und unbedingt eine Live Aufnahme. Seit ich mal in einem Studio bei Plattenaufnahmen dabei sein durfte, habe ich ein absolutes Misstrauen gegen Studioaufnahmen. So eine CD ist zusammengestückelt wie nur was. Da wird ja fast jedes Wort separat eingesungen. Und jeder Gitarrenakkord und jeder Schlagzeugbreak.
Z.B.: PUBLIC CASTRATION IS A GOOD IDEA
1986. Live Loud Brutal
Oder die mit dem $ drauf:
SWANS-CD COP/GREED/HOLY MONEY
2 X CD from 1984 – 1986. Powerful gut wrenching series that took it to the extreme
Aber das ist jetzt rein gefühlsmäßig.
Mehr Infos auf dieser Seite: http://www.swans.pair.com/
| 18. August 2005 — 10:22 | Permalink |
mek schrieb:
Die zweite ist aber keine Live Platte oder? Ich habe so meine Schwierigkeiten mit Liveplatten. Eigentlich mag ich sie gerne, einige meiner Lieblingsplatten sind Live, aber das geht erst wenn ich die Studioversion kenne. Oft ist es die Soundqualität, aber es kommt mir auch oft so vor, dass Bands Live nicht genau das rüberkriegen was sie eigentlich haben wollen. Die Studioversion ist statisch, das ist das “Produkt”, da haben sie dran rumgefeilt und geschraubt bis es so wurde wie sie es haben wollten. Die Liversion der Lieder kann man in meinen Augen erst verstehen, wenn man die Studioversion kennt, weil Live treten dann die Mutationen auf, die unterschiedlichen Stimmungen und Launen die dann mit reinfliessen. Die gerade erst schön werden, dadurch, dass man eben die Studioversion kennt.
Aber gut, Musik ist bei mir auch ein sehr aufwändiger und intensiver Prozess der richtig Verarbeitet werden muss anstatt konsumiert. Deshalb “arbeite” ich auch immer noch an der Musik die ich schon vor fast 20 Jahren hörte. Bis ich dann auch noch alles Liveversionen durch habe, bin ich 70 und guck mir dann mal an wie das mit Heino so ist.
Aber jedenfalls vielen Dank für die Tips.
| 18. August 2005 — 13:33 | Permalink |
L9 schrieb:
Stimmt – zweites ist nicht live – was mal wieder ein Beweis ist, dass ich mich irgendwie nicht an Gesetzmäßigkeiten halten kann, nicht mal meine eigenen. Zu live vs. Studio: Ich kann eine Band eigentlich erst dann so richtig begreifen, wenn ich sie live gehört habe.
| 18. August 2005 — 13:45 | Permalink |