Dieses Jahr kommen unsere Nachbarn wieder mit nach Schweden. Sie wollen sich dort ein Holzhaus kaufen und haben mehrere Hausbesichtigungen auf dem Programm. Aus diesem Grund trafen wir uns zur offiziellen Planung. Da es aber nicht viel zu planen gab, tranken wir vor allem Drinks und aßen Pizza. Das werden wir sicherlich auch in Schweden so händeln. Dort haben wir ja auch den Pizzaofen, den wir wieder in Betrieb nehmen werden. Außerdem habe ich jetzt einen Rasenmäher, auf dessen Einsatz ich mich sehr freue. Der Rasenmäher hat jetzt nichts mit Essen zu tun, aber ich freue mich wirklich sehr darauf. Alle machten sich deswegen ein bisschen lustig über mich. Das begleitet mich seit Jahren. Niemand versteht, warum ich ständig Gras mähen will. Alle am Tisch lieben gerade das Wilde an so einem schwedischen Waldhäuschen. Ich mag aber kein hohes Gras. Ich hasse hohes Gras regelrecht. Es gibt einen Grund, warum sogar die amerikanischen Ureinwohner die riesigen Grassteppen in Nordamerika mieden und diese erst erkundeten, als die Europäer mit ihren Pferden kamen. Die Ureinwohner und ich. Nur wir haben wirklich Ahnung.
Meine Frau und ich sollten Campari mitbringen, aber es gab keinen Campari mehr, also fotografierte ich das Aperitifregal und schickte es der KI. Was von den Dingen hier eignet sich als Campari-Ersatz. Ich schicke der KI keine Fragezeichen mehr mit. Die Antwort war ausführlich. Geschmacklich sollte offenbar die Eigenmarke Itarol dem Campari am nächsten liegen. Allerdings hatten wir ein schlechtes Gefühl dabei, mit einer 2‑Euro-Flasche aufzutauchen. Deswegen entschieden wir uns, eine zusätzliche Flasche eines roten Aperitivs zu kaufen. Der schmeckt zwar ziemlich anders, aber er war wesentlich stylischer und entsprechend teurer. Nun hatten wir eine Flasche, die dem Campari geschmacklich ähnelte, und eine Flasche, die ihm preislich ähnelte. Wenn man das mischt, kommen wir Campari sehr nahe.

Warum nicht Pferd statt Rasenmäher?
Die Hündin ist nur 43cm hoch