[tagebuchbloggen 9.2.2021]

Am Morgen ging die neue Episode des DMTF Podcasts live. Es ist ein englischsprachiger Hertha Podcast mit zwei Fans aus England sowie Kanada. Ich bin anfangs nur ein paar Mal eingesprungen, weil einer der Hosts aber längerfristig ausgefallen ist, habe ich mittlerweile schon an vielen Sendungen dieses Podcasts teilgenommen. Allerdings habe ich ihn noch nie beworben, weil es mir immer etwas peinlich ist, wenn man mich da hört. Zum Einen weil mein englisch halt IT-englisch ist und mir in englisch total der Sprachfluss fehlt, in der Konversation bin ich daher sehr steif und total unlustig und immer wenn ich aufgeregt etwas erzählen will, dann schrumpft mein Vokabular auf ein Minimum zusammen. Ich kann mir das nicht anhören. Aber ich bin nicht konsequent genug darin, die Teilnahme zu verweigern, vor allem, weil ich das ja nur temporär machen sollte, bis der eigentliche Co-Host wieder einsteigen kann. Und so sitze ich da alle paar Wochen und bin öffentlich unlustig. Eine merkwürdige Situation. Mich jezt geoutet zu haben, relieved mich aber schon ein bisschen.

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Als ich nach Hause kam, überzeugte mich K, die erste Folge einer Horrorserie mit ihr zu schauen. Die Serie heißt “Into the Dark” und es ist keine Serie im klassischen Sinne, sondern eher eine Anthologie. Jede Folge ist eine eigene Geschichte mit jeweils anderen Regisseurinnen und anderen Schauspielerinnen. Eigentlich ein prima Format für zwischendurch, kleine, leicht verzehbare Horrorhäppchen.
Um es vorweg zu nehmen: die erste Folge war richtig schlecht. Nicht im lustigen Sinne schlecht, sondern rundum schlecht. Nach einer halben Stunde schlug ich Rotten Tomatoes auf und dort stand, dass es eine Seite gäbe auf der die einzelnen Folgen dieser Serie nach einem Qualitätsranking mit Kurzkritik aufgelistet waren. Das hätten wir vielleicht früher wissen sollen. Die komplette Serie hat 21 Folgen, laut Autorin jener Seite sind aber lediglich drei davon sehenswert. Die erste Folge gehört nicht dazu, sie rangiert auf Platz 17 von 21. Und deshalb wiederhole ich den vorletzten Satz in einer leicht veränderten Form: das hätten wir vielleicht früher wissen können.
Wir haben dann doch zu Ende geschaut und wer es wissen will: sie sterben am Ende alle. Ausser der mysteriöse Auftraggeber. Und bei der jungen Frau ist man sich nicht ganz sicher, aber ey, die schleppt sich da mit so einer blutenden Wunde davon, ich kann mir nicht vorstellen, dass die das noch lange mitmacht, vor allem schien sie keine Anstalten zu machen, ein Krankenhaus aufzusuchen.

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Ich führe gerade einen Nachbarschaftkrieg mit einem Unionfan, der zwei Telekomkästen in meiner Straße rot/weiss angesprüht hat. Ich überklebe den Kasten mit Hertha Stickern und er entfernt sie wieder. Seit zwei Tagen hat er aber aufgehört sie zu entfernen, ich denke er hat nicht mit meiner Beharrlichkeit gerechnet. Ich werte das als einen Teilerfolg.

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