[Freitag, 9.7.2021 – Serverraum, Schwager]

Heute früh gegen zehn Uhr fiel in der Firma der Strom im Serverraum aus. Der Moment, in dem man von dieser Nachricht erfährt, weiss man, dass das einen den ganzen Rest des Tages beschäftigen wird. Und so war es dann auch.
Zum Einen gab es kein Internet im Büro und die Kolleginnen, die sich von draussen über VPN mit der Firma verbinden mussten, kamen natürlich nicht rein. Bei einer Firma, die es mit dem Internet zu tun hat, bedeutet das einen fast hundertprozentigen Produktivitätsausfall. Gegen 15Uhr begann dann langsam wieder alles zu funktionieren.
Das Problem ist eigentlich ein Stromproblem, eine Sicherung ist gesprungen, aber weil die Server nicht mehr richtig hochfahren wollen, wird es zu einem IT Problem. Ich kann zur Lösung nicht viel beitragen, ausser den Stress vom Team wegzuhalten, aber nachdem die Störung behoben ist, setzen wir uns zusammen und versuchen Steckdosen und Stromkabel auf ein Whiteboard aufzuzeichnen. Wir glauben zu verstehen wo das Problem liegt. Eigentlich ist es ganz einfach: wir brauchen mehr Strom.

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Um 18 Uhr kam mein Schwager. Er war von Italien auf dem Weg nach Schweden und würde bei mir übernachten. Wir machten einen Spaziergang. Diese langen Tage im Auto verkrusten die Gelenke. Danach bestellen wir uns etwas zu essen. Ein türkisches Grillgericht. Ich sehe zu spät, dass das Essen aus dem Wedding geliefert wird. 11 Kilometer entfernt. Es dauert anderthalb Stunden, bis das Essen bei uns ankommt. Dann ist auch fast schon Schlafenszeit. Er will um 4 Uhr aufstehen um die Dänemarkfähre um 8 Uhr zu schaffen. Ziemlich direkt nach dem Essen legen wir uns ins Bett.

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