[Sa/So, 5./6.11.2022 – Reisetag, Schimmel, neue Eintragsserie]

Samstag war Reisetag. Wir starteten um neun Uhr und waren gegen halb sieben in Berlin. Es ist eine lange Strecke, sie fühlte sich aber nicht so lange an. Die Hündin lag entspannt in ihrem sogenannten Körbchen auf der Hinterbank und wartete, bis der Spuk vorüber ist. Sie nimmt das Reisen mittlerweile sehr entspannt hin.

Unterwegs hörten wir im Radio das Spiel gegen die Bayern. Nach 30 Minuten stand es 3:0 für die Münchner, da wollte ich eigentlich schon ausschalten. Das letzte Mal, als ich im Auto einem Spiel zuhörte war eine 6:1 Niederlage gegen Rasenball Leipzig. Das fand ich sehr deprimierend. Auch das heutige Spiel würde deprimierend werden. Zumindest dachte ich das. Ich liess es noch ein paar Minuten an und schon hatte Hertha auf ein 3:2 verkürzt und das Spiel wurde richtig wild. Es blieb allerdings bei dem Ergebnis.

Von der Läufigkeit bekamen wir am Samstag wenig mit. Erst zuhause verteilte die Hündin wieder Blutflecken. Wir finden das aber nicht schlimm.

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Sonntagmorgen wachte ich auf, frühstückte am Schreibtisch und es poppte die Nachricht auf, dass unsere Plattform wieder down war. Eine schöne Rückkehr. Glücklicherweise konnte das Problem schnell gelöst werden und es hatte nichts mit unserem Noteinsatz in Amsterdam zu tun.

Dann Schimmel. Bei unserer Abreise hatten wir den dreckigen Abwasch in der Maschine vergessen und offenbar die Tür verschlossen. Jetzt war die Maschine und dessen Inhalt mit Schimmel überzogen. Das ist eine sehr widerwärtige und vor allem ungesunde Angelegenheit. Wir sprühten das ganze Geschirr und den Innenraum mit Antischimmelspray ein, wischten die pelzigen Teile mit Küchenrolle ab und liessen die Maschine mehrmals heiss durchlaufen, einmal mit einer sogenannten Bombe, die alles Leben und alles Kalk in der Maschine den Garaus macht.

Dann traf ich die Nachbarin mit dem Rüden und den tauben Ohren. Es ist eine alte Frau und sie verfüttert meinem Tier immer Leckerlis. Mein Tier liebt sie dafür. Die Frau trägt zwar ein Höhrgerät, aber sie versteht mich trotzdem kaum. Ich sagte zu ihr: meine Hündin ist läufig, ich hoffe, das ist kein Problem. Aber sie redete von anderen Dingen. Ich wiederholte es mehrmals, aber erst nach nach dem vierten Mal schien sie zu verstehen. Darauf sagte sie, dass ihr Hund sich nicht für Frauen interessiert. Ich fragte, ob er kastriert sei, sie sagte: ich entmanne doch nicht meinen Hund! Ich fands lustig, aber auch wieder kacke.

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Mich beschäftigt die Läufigkeit meiner Hündin. Ich werde die Läufigkeit protokollieren, jeden Tag gesondert, mit einem eigenen Eintrag. Vor allem für mich als Dokumentation, aber auch für andere, die über Suchmaschinen auf dieses Blog gelangen und sich damit beschäftigen wollen. Es gibt für die nächsten paar Wochen also immer zwei Einträge pro Tag.

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