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Übrigens:
Die Bundesliga beginnt in wenigen Wochen wieder. Eine Saison ohne Tippspiel ist wie ein Sommer ohne Regen. Deswegen gibt es dieses Jahr wieder die Tipprunde von Burnster. Zur Anmeldung: Brennerpass

Übrigens 2:
Katy Derbyshire von Lovegermanbooks (Übersetzerstar #2, nach Isa) führt auch das Blog GoingDutchWithGermanWriters. Sie geht mit Autoren saufen trinken und am Ende zahlt jeder seine Rechnung. Zusammengefasst werden folgende Punkte:

Who?
Where?
What?
What did we talk about?
Hangover?

Großartig. Das erste mal, dass ich mir wünschte, eine Blogidee wäre meine gewesen.

[blue]

Seit ich ein Teil der joggenden Welt bin, habe ich mich natürlich mit dem Thema Musik auseinandergesetzt, man hört ja ständig von der euphorisierenden und stimulierenden Wirkung der richtigen Musik. Jeder hat so seine Tips. Man kann sie ergooglen. Besonders beliebt ist Heavy Metal und die klassischen Hardrock-Bands aus den Neunzigern. Jeder hat dazu Tips. Jeder. Ich habe anfangs nicht verstanden, dass mich aufpeitschende Musik nicht sonderlich anpeitscht, sondern auspeitscht ungemein an meinen Nerven sägt. Das wirkte sehr demotivierend. Da ich allerdings uneinsichtig weiterhin Musik hörte, versprang meine Playlist einmal von der Peitschenmusik auf die eher so opiumverrauchten Lieder von Lana del Rey. Da habe ich es verstanden. Ich stellte eine Playlist von diesen langsamen (laaaangsamen) und düsteren und erleuchteten Nummern zusammen.
Seitdem laufe ich wie ein seltsam verstrahltes Huhn über die Tartanbahn im Jahnstadion. Euphorisiert und elektrisiert.

Bluuuuuuuuuue Veeeeeelvet….

Ich will nicht wissen was das über meinen Charakter aussagt.

1. Blue Velvet
2. Soap&Skin – Boat Turns Toward The Port
3. Gustav – Verlass die Stadt
4. David Lynch – I Know
5. Lana del Rey – Born To Die

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Natürlich hatte Zé do Rock beim Bachmann-Wettlesen nur das “s” ein bisschen hart ausgesprochen als er von den Ruckzackturis sprach, aber ich so, sofort einen Ruckzack-Touristen vor Augen gehabt, der zackzack-mäßig mit GPS und der politisch korrekten Alpenliebe über die Alpen wandert und den Alpenländern die Alpen erklärt.

(bin ja selber ein Zackzackturi)

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Heute. Beim täglichen Blick auf meine Hopfenpflanze: Läuse. Ich so: noch die Sache mit dem Seifenwasser im Gedächtnis, also die gesamte Pflanze mit Geschirrspülmittel besprüht. Ein paar Stunden später erst gegoogelt. Dann gelesen, dass man danach ziemlich bald nach dem Einseifen die Pflanze mit Wasser wieder saubersprühen muss, ich also sofort mit Wasser saubergesprüht, dann gleich ergoogelt, dass man, nachdem die Läuse weg sind, die Pflanze düngen soll, damit sie wieder zu Kräften kommt, ich also sofort gedüngt. Danach habe ich auch gegoogelt, dass man beim Einseifen die Erde mit Plastikfolie abdecken soll, bei mir so natürlich das ganze Geschirrspülmittel in die Erde gegangen, deshalb dann ordentlich den Hopfen gegossen, um das Spülmittel irgendwie nunja, eben zu verdünnen, also durch die Erde hinauszuwaschen. Oderso. Danach gegoogelt, dass man mit dem Düngen überhaupt ein bisschen warten soll und am besten Abends, um die Pflanze nicht zu verbrennen. Ich dann überhaupt mal nachgeschaut, ob ich denn das richtige Düngverhältnis in das Wasser gemischt habe. Habe ich natürlich nicht. Viel zu viel Dung in das Wasser gekippt. Also nochmal nachgegossen um den Dung, nunja, durch die Erde hinauszuwaschen.

Jetzt irgendwie alles braun und schrumpelig. Scheiß Läuse.