[tagebuchbloggen: 22.12.]

Dieser seitliche Kopschmerz, dieser seitliche Kopschmerz, dieser seitliche Kopschmerz. Von der linken Stirnkante bis zum linken Wangenknochen und nach hinten bis zum Ohr, zuweilen wird es da auch fiebrig warm. Er treibt mir sporadisch Tränen ins linke Auge. Und er macht komische Sachen mit der Haut auf meiner Nase, große Pickel, die ziemlich schnell zerplatzen. Auf beiden Flügeln.
Vermutlich die Kälte vom Samstag, die mir bis in die Knochen gekrochen ist und dort ein paar Tage ausgeharrt hat, auf die Gelegenheit wartend, mir bei den Ohren wieder herauskriechen zu können.

Sonst aber alles OK. Heute sowieso besser.
Nur gestern meine Verabredung mit Modeste absagen müssen.

Heute noch die letzten Erledigungen im Büro getan: Abschied genommen, Froheweihnacht gewünscht, und den guten Rutsch, zwischen den Tagen haben wir alle frei bekommen, und alle sagen, wie blöd das zu sagen: zwischen den Tagen. Ich hingegen mag das, den Ausdruck meine ich, natürlich auch die freien Tage, aber im Ausdruck ist es dieses Undefinierte dieser Tage, das Dazwischen, so eine _Dazwischenzeit_ ist das, alles bleibt ein bisschen stillstehen und eine warme Decke wird über alles drübergelegt und jetzt glaube ich, dass das alles ziemlich dämlich ist, das so zu beschreiben.

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