[…]

Weil es mich beschäftigt. Liste von Orten, an denen Berlin nach Sperma riecht:

* Rosenstraße Ecke Rochstraße (morgens)
* Brunnenstraße auf Höhe der Nummern 10 bis 14 (fast immer)
* An der Ampel Karl-Marx-Allee / Otto-Braun-Straße (immer)
* Holzmarktstraße (unterschiedliche, variierende Stellen zwischen Ostbahnhof und Jannowitzbrücke) (morgens)
* Bethaniendamm im Bereich Wrangelstraße (oft)
* Ruppiner Straße, wenn man auf die Bernauer hinausfährt (immer)
* Topsstraße Einmündung Schönhauser Allee (selten, aber regelmäßig)
* Spittelmarkt Südseite (immer)
* Reinhardtstraße westlicher Abschnitt (immer)
* Moritzplatz (nicht mehr)

14 Comments

  1. monolog

    In Köln hatte ich das direkt vor der Haustür, wenn der dortige Baum in Blüte stand. Irritierend.

  2. ich weiss zwar nicht, ob das auch für gerüche gilt, aber ich könnte mir vorstellen, das diese liste durchaus etwas mit selektiver wahrnehmung zusammenhängt. was das dann im bezug auf die person aussagt mag ich mir allerdings nicht ausmalen.

  3. mek

    Ich hatte einmal Neubauten (Mörtel, Zement, trocknender Beton) in Verdacht. Das trifft statistisch aber nur auf etwa 80 Prozent der Adressen zu. Ich rätsle.

  4. mek

    Erhellung! Der Götterbaum. Danke, Angela.
    In Wikipedia steht dazu: “Der Geruch ist kräftig und wird vor allem bei männlichen Blüten als unangenehm empfunden.”
    Eine Übertreibung.

  5. Sascha

    Das mit den Kastanienbäumen, scheint mir plausibel.
    Was ich mich frage, bildet Sperma eine Konstante, bezüglich Geruchsnote – würg? Gut Urin – würg – ist eine konstante Geruchsnote, doch Schweißgeruch variiert doch ziemlich. Mir fehlen bezüglich Spermaaroma, die Vergleichsmöglichkeiten – würg!

  6. Dass ein Baum, der nach Sperma riecht, ausgerechnet Götterbaum (und auf Englisch Tree of Heaven heißt), lässt einen männlichen Namensgeber vermuten. 😉

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