[Montag, 8.11.2021 – die Liebe wie ein marmornes Monument. Kitschig und hässlich]

Sontagsspiele. Da gibt es am Montagmorgen noch keine neuen Podcastfolgen. Ich hatte mich gestern zu früh gefreut.
So viel Vorfreude, weil Hertha wieder einigermaßen erträglich spielt und dann keine Herthapodcasts am Montagmorgen. Ziemlich antiklimaktisch.

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Beruflich hatte ich heute mit einem Mann aus Osteuropa zu tun. Wir gerieten schnell in ein sehr privates Gespräch. Er erzählte mir von seiner ehemaligen Frau, die zurück in die Heimat gezogen sei. Sie hatte die beiden Kinder mitgenommen habe und verwehre ihm nun den Kontakt dazu. Dass er jetzt nach zwei Jahren, es aufgegeben habe, sie wiederzusehen. Das sei besser für die Kinder, je mehr er versucht habe, sie wiederzusehen, desto weiter schienen sie sich von ihm zu entfernen. Ich weiss nicht, was er mit entfernen genau meinte, ich fragte aber nicht nach.
Er hofft nun, dass sie sich in zwanzig Jahren an ihn erinnern und nach ihm suchen. Das würde ihn freuen.

Warum schreibe ich das auf? So genau weiss ich es auch nicht. Wer weiss, wie die Geschichte aus dem Mund der ex-Frau klingt. Dennoch. Die Liebe wie ein marmornes Monument. Kitschig und hässlich.

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