Wenn der Blog- zum Tisch-

Wenn virtuelle Welt und die Reale da draussen, sich auf eine witzige Art treffen, dann ist das, wenn der Nachbar da drüben bei Antville, plötzlich auch zum Tischnachbarn wird, man sich kurz, überrascht und schüchtern begrüsst, weil Hilfe, so spontan kriege ich dann auch kein gescheites Wort mehr heraus, und jeder sich dann seiner Begleitung und der Pizza widmet, man selbst dann beim gehen “Tschüss, Herr Paulsen” sagt, aber gleich realisiert, ach nee, der heisst ja gar nicht so, sondern Stevan, oder Paul, wie war das nochmal, der andere aber auch nur “Tschüss Herr Mequito” sagt, und dann weiss man wieder wie witzig das heutzutage alles ist, mit diesen neuen Medien.

Das nächste Mal nehme ich aber auch die Pizza die er hatte. Sah irgendwie leckerer aus.

13 Comments

  1. Ähnlich ist es mir vor ein paar Jahren auch ergangen. Mir begenete auf der Strasse ein Blogger und sein Freund, die ich bislang nur vom Chat und von Bildern kannte. Überrascht wie ich war, konnte ich irgendwie überhaupt nicht reagieren (sie hatten mich nicht gesehen), uns schon waren sie vorbeigegangen. Ein paar Tage später habe ich es im Chat erzählt.
    Inzwischen verbindet uns eine nette Freundschaft.

  2. machen wir überall so.
    ich letztlich auf dem weg zur arbeit auf dem rad, treffe auf blog-kollegen aus dem dorf.
    ich : hey, sixtusorg.
    er: ach, frau luuu.
    ich : du offline ?
    er: selber.

    ich.liebe.es.

  3. Ich habe bei solchen Begegnungen in der Kohlenstoffwelt auch immer die Sorge eventuell zu stören. Das verstärkt dann meine Sprödigkeit bei solchen Begegnungen. Ich gelobe Besserung und nächstes Mal trinken wir zumindest mal einen Grappa zusammen!

  4. Ja, neulich hab ich auch mal nen Blogger auf der Strasse getroffen, und gesagt, Blue Sky, das ist , das ist Blue Sky. darauf: jaja, ich bin der Gezeichnete.

  5. Achnee, keine Spur von Sprödigkeit, Herr Paulsen, das ganze ist eigentlich ja urkomisch. Aber ein Grappa kommt immer gelegen. Auch zwei. Oder drei (passense auf, nach dem Zweiten muss das Zeug vor mir weggesperrt werden).

    Lisa, das <IMG> werde ich demnächst einbauen. Ich möchte deine Zeichnungen hier schliesslich auch nicht vermissen.

  6. Ja seltsam. Immer wenn ich irgendwo ein Mädchen in Ringelstrümpfen sehe, frage ich, “Hey, bist du nicht die Freundin vom Herrn Kid?” Bislang erntete ich aber nur verständnislose Blicke.

  7. Wenn man der Presse glauben darf wird 2005 das Jahr des Blogs. In spätestens zwei-drei Jahren wird auch im letzten Kaff gebloggt und die Mär vom Kid mit den Ringelstrümpfen wird ein moderner Stadtmythos sein, an dem keine vorbeikommt.
    Dann werden die geringelten Schlangen vor Ihrer Haustür Sie zur Installation einer dieser Nummernzettelchen-Abreiss-Maschinen zwingen. Prophezeie ich.

  8. Diese Ringel-Obsession hat ja jetzt schon ungeahnte Folgen aufs Blogger-Denken: Als ich neulich zufällig meine Schwester in der Stadt traf, zeigte ich ihr das T-shirt, das ich gerade gekauft hatte, mit den Worten: “Guck ‘mal, Ringelcontent.” Weia.

    Nein, ich besitze keine Ringelstrümpfe und werde auch nie welche besitzen.

  9. Schäfchen mit Ringelstrümpfen – interessante Vorstellung. Und da können Sie dann schlafen? Ach nee, können Sie ja gar nicht. Ist das vielleicht der Grund? 😉

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