7 Comments

  1. dürfen tuts keiner, machen tuns viele und die gründe reichen von freizeitgestaltung bis zu zwanghafter leistungststeigerung im beruf.
    was hilft ihnen denn so beim schreiben?

  2. Freizeitgestaltung, haha. Sie stellen eine gute Frage Frau Frank. Was hilft mir so… Hustensaft. Aber beim Schreiben hilft eigentlich gar nichts. Schlechter Sex vielleicht, aber auch Guter wirkt wunder. Ich schreibe gerne wenn ich betrunken bin. Leider trinkt man über 30 immer bis man umfällt und daher komme ich nie mehr so weit.
    Was hilft Ihnen denn?

  3. früher hatte ich einen cognac oben auf dem bücherregal stehen, die uhr musste mindestens halb 11 uhr nachts zeigen und das licht so gedimmt sein, dass der raum in ein schemenhaftes halbdunkel getaucht war. dann kam ich in eine sogenannte stimmung, die mich beflügelte.
    heute? schreib ich aus verzweiflung. aber manchmal komme ich doch noch in stimmung, dann bin ich wirklich für einige zeit weg und glücklich…

  4. Das überrascht mich. Verzweiflung lese ich bei Ihnen am allerwenigsten heraus. Selbst Ihre verliebten Gedichte, oder traurigen Geschichten lesen sich immer so positiv, alsob Sie immer einen Ausweg wüssten, dieses hintergründige Gefühl bei Ihnen, dass letztendlich alles nicht so schwer zu nehmen ist. Und eine latente Selbstironie ist immer da.

    Aber wahrscheinlich ist das bloss das Ergebnis der Verzweiflung.
    So ähnlich ist es nämlich bei mir. Wenn ich in blendender Laune bin, dann schreibe ich diese kilometerlangen melancholischen Geschichten, geht es mir hingegen dreckig, dann kommen diese komischen Stücke raus, die ich jetzt mal als witzig bezeichnen will.
    Vielleicht schreibt man sich von den Launen weg. Therapie? Nah, glaub ich nicht. Aber ich _muss_ halt immer wieder.

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