[Montag, 21.11.2022 – Kubikmillimeter russischer Imperialismus, Matrix]

Wir haben ja immer noch nicht die Heizung angeschaltet. Diese Beflissenheit, die momentan mitschwingt, wenn man die Heizung nicht benutzt, jeden Kubikmillimeter Russlandimperialismus, den man zu verhindern glaubt. Bei mir funktioniert das ja. Aber es ist auch noch nicht wirklich kalt. Ich ziehe mir morgens endlich gleich eine Hose an, anstatt noch stundelang mit nackten Beinen herumzulaufen. Der Hündin gefällt die neue Temperatur ohnehin besser, also ist alles gut.

Und ab morgen soll es ja wieder wärmer werden.

Heute war ich wieder im Büro. Das erste Mal wieder seit letzte Woche Montag. Es fühlt sich an, als wäre ich im Urlaub gewesen.

Am Abend schauten wir den neuen Matrix-Film. Ich fand den ersten Teil damals richtig gut, der zweite und dritte Teil
war hingegen seltsamer Ethno-kitsch mit Kampfszenen. Der vierte Teil nimmt aber wieder Motive aus dem ersten Teil auf, vor allem die Erweckungserlebnisse und philosophische Aspekte aus der künstlichen Intelligenz. Aber cineastisch- bzw kulturhistorisch relevant bleibt weiterhin nur der erste Teil. Und Carrie-Anne Moss ist eine phantastische Frau.

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