8 Comments

  1. Hut ab, Mek!

    Aber ich kann da auch nicht wirklich mitréden, mir ist dieses rss-gefeede ja schon zu viel.

    Aber so weiss ich nun, dass ich diesen Blödsinn nicht auszuprobieren brauche! 🙂

  2. web 2.0 ist mal wieder so ein buzz-word. aber einige der technologien, die dahinter stecken sind schon toll. nix neues, zugegeben, aber rss und konsorten setzen sich langsam durch und es gibt mehr und mehr programme und web-services, nutzen es. damit lässt sich vieles eng verzahnen, was vorher getrennt war. bis es beim nicht-technik-interessierten user ankommt (und der es ohne viel gefrickel nutzen kann), wird sicher noch etwas zeit vergehen, aber die möglichkeiten sind schon toll. warte nur ab.

  3. Ich benutzte weder RSS-Feeds (rege mich aber trotzdem auf, wenn ein Blig kein RSS hat, keine Ahnung weshalb) noch irgendwelche seltsamen Tools, mit denen ich mir das Einloggen ersparen könnte. Und wenn ich mich nicht irre, gibt es bei Flickr irgendetwas, womit man Fotos gleich auf seinen Blog veröffentlichen kann, ohne sich zuerst zum Blog zu begeben…

    Also ehrlich, mir ist das ganze zu hoch. Dieses web2.0 geht mir dementsprechend am Popo vorbei. Aber danke für die Zusammenfassung, ich hatte noch nicht die Lust gehabt, dieses Ding zu verstehen : )

  4. Hmm.. Jaa.. ich hab schon oft gehört das Web2.0 nur ein “buzz-word” sein soll und irgendwann wieder verschwindet. Aber selbst wenn in 1-2 Jahren kein Mensch mehr diesen Begriff verwendet hat sich doch etwas getan: Es regt Entwickler an und viele neue nützliche und auch weniger nützliche kostenlose Projekte schiessen nur überall so hervor.

    Diesen Effekt heisse ich als Nutzer natürlich überaus willkommen. Solange etwas dabei rumkommt können sie den Dingen Namen geben wie sie möchten. Mir egal.

    Flock: “Flock” ist Firefox mit 3 mitgelieferten Extensions und blauen Icons. Ende.

  5. Ich kann mir schon vorstellen, dass die ganze Sache mit diesem Web2.0 ganz nett wird. Fuer michselber wenigstens, da ich als Betreiber eines Blogs ja sowieso schon eine Menge von mir Preis gebe (unverstaendlich eigentlich wenn man bedenkt wie sehr wir in den achtzigern/neunzigern auf anonymitaet bedacht waren), was mich jedoch daran stoert, ist, dass man da einige Firmen mit jeder Menge persoenlicher Daten frei Haus beliefert, soviel Daten wovon frueher jeder Geheimdienstler feuchte Traeume bekommen haette.
    Mich stoert es, wenn die Bookmark Funktion eines Browsers die Daten nicht auf der Platte ablegt sondern im Netz. Es stoert mich nicht das Netz an sich, sondern dass das expliziet bei del.icio.us abgelegt wird. Was passiert wenn das irgendwann hunderte von Millionen Menschen machen, einfach weil jeder Browser nach Web2.0 auf diese Weise funktioniert? Wer ist del.icio.us? Ich kann nicht abschaetzen wie gefaehrlich das sein wird, aber ich kann schonmal abschaetzen, dass ich das alles nicht so mag.
    Es soll nicht cool werden sein ganzes soziales Verhalten bei einigen Internetfirmen abzugeben. Ich finde es ja schon oede, dass solche Programme wie ICQ so populaer sind. Millionen von Menschen die ueber den Server von einer einzigen Firma (AOL) chatten, ein zentraler Punkt an dem jene Firma alles mitlesen kann und genau dein Online/Offline Verhalten mitverfolgen kann. Nein, irgendwie kann das nicht gut sein.

  6. ich finde es auch sehr schade, dass kaum privatsphären-diskussionen in diesem zusammenhang geführt werden. das liegt wahrscheinlich daran, dass web 2.0-diskussionen bislang noch hauptsächlich in kreisen von entwicklern und finanziell interessierten geführt werden.
    zusätzlich zu den von mek genannten sachen finde ich auch diese ganzen online office-anwendungen sehr bedenklich, bei denen man seine persönlichen und eventuellen geschäftlichen dokumente auf dem server von irgendeiner firma speichert.

  7. Da sind weite Teile der technikaffinen Bloggergemeinde, die sich ja gerne mit top-notch-nerdism-gadgets profiliert, noch nicht so richtig aufgewacht, hab ich den Eindruck. Als Microsoft vor Jahren alle der damals bekannten Web-Anwendungen mit seinem Passport-System assimilieren wollte, da war es natürlich jedem Depp klar, dass da nix Gutes draus entsteht. Aber nur weil es jetzt der Herr Andreesen oder die Google-Jungs probieren, wird mir das ganze nicht sympathischer.

    Beruhigend, dass ich nicht der einzige bin, der sich da so seine Gedanken macht und nicht Hosianna blökt, wenn ne neue Sau durchs globale Dorf getrieben wird.

  8. Ich koennte ja noch Friede damit haben, dass die Entwicklergemeinde von der ganzen Sache etwas euphorisch ist, da das Konzept von einem technischen Blickpunkt aus durchaus interessant ist. Was mich dann aber wundert ist das Beispiel an Heise.de, wohinter sich meines Erachtens eine gute Redaktion befindet, die sich auch immer auf politischem Niveau sich mit der Technik auseinandergesetzt hat. Und immer noch tut. Datenschutz hinundher. Und bei sowas ploetzlich voellig kritiklose Artikel publiziert.

    Ich finde die Idee von del.icio.us (was das mobile bookmarking betrifft) und bloglines (mobiler RSS reader) voellig OK, schliesslich kann man selbst beschliessen ob man die Daten oeffentlich macht oder nicht. Zumindest bei Bloglines. Aber was mich vor allem stoert (sorry, dass ich mich wiederhole) ist eben dieses Fuettern von Daten am Firmen.
    Ich sehe eher Zukunft in einer Applikation. Eine Applikation mit der Funktion von del.icio.us/Bloglines die jeder fuer sichselbst auf einem Server (fast jeder hat doch irgendwie Zugang zu Online-Space, jedenfalls sicherlich Menschen die viel mit Blogs und Internetzkrams zu tun haben, potenzielle Web2.0 Benutzer eben) und meinetwegen seinen Bekanntenkreis installieren kann. Oder bei kleineren Communities wie Blogger.de oder twoday.net, dass diese so nebenher diesen Dienst auf deren Servern anbieten, natuerlich mit der Option dieses nicht fuer die Oeffentlichkeit einsehbar zu machen. Meiner Meinung nach ist es richtiger alles so viel wie moeglich dezentralisiert zu halten.

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