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Vorgestern Amanda Palmer im Knaack-Club beim Vortragen ihrer neuen Lieder zugehört. Es war schon alles sehr DresdenDrollig: die Musik, die Ästhetik, das Publikum, und ich. Nur Brian und sein Schlagzeug fehlten. Zudem trug sie Netzstrümpfe statt Strümpfe mit Ringeln. Und statt des weißen Unterkleides ein schickes Korsett.
Sie sang von der Liebe. Überhaupt war alles irgendwie Liebe. Die Moderation, die Statisten, die beiden Mädchen vor mir. Es ging um das Nichtloslassenwollen der Gefühle. Und das ist etwas anderes als Festhalten.
Später erst realisierte ich, dass sie in Unterwäsche an ihrem Klavier saß, Bühnenoutfit hin, Publikum her.

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