[im Bau]

Achja, Tagebuchbloggen. Die Heizung ist schrott, aber das Parkett ist schön geworden, so schlägt derzeit mein kleines PunkerBürgerherz den Freudebeat zu dem man Pogo tanzen muss. Klasse Metapher, aber trotzdem witzig.
Die Tage in der neuen Wohnung werden auch nicht fröhlicher wenn man auf Leitern steht und die Heizung nicht geht, und wie der Umzug nächste Woche vonstatten gehen soll, weiß ich jetzt auch nicht, weil die Wohnung — die Wohnung ist alles andere als wohnentlich, und mittlerweile mag ich es ja, wenn mein Handwerker konsequent von Baustelle spricht, womit er ja immer der Coolere von uns beiden ist, weil ich bloß spießig mit einem verteidigenden Wohnung korrigiere.
-Okay Mek. dann bin ich um acht auf der Baustelle.
-Wohnung meinst Du.
-Ehm ja, Wohnung. Also, dann bin ich um acht Uhr auf der Baustelle, okay?
Und mittlerweile sage ich ja selber: Nächste Woche ziehe ich in die Baustelle ein, was keineswegs bitter klingt, sondern eher gleichgeschaltet. Man wird ja ganz ehrfürchtig bei so Fachmännern, wenn man sieht was die alles Bauen.
Ich kann ja nur kaputtmachen. Wenn auch ziemlich gut.

4 Comments

  1. He! “Destroy Everything You Touch” ist aber mein Lied. Das wird alles prima, später im Jahr können wir Böden vergleichen und uns über Parkettarten austauschen als hätten wir auf Lehramt studiert. Also, wenn die Krise nicht… ach was.

  2. mek

    Mein Soundtrack dazu ist ja eher sowas wie: Mach kaputt was du kaputt machst (frei nach R.Reiser). Da kann auch die Krise kommen meinetwegen.

  3. monolog

    Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es sich prima ein halbes Jahr und länger in einer Baustelle wohnen hausen lässt – solange ein Bett vorhanden ist und die Küche vom Vorwohner (egal wie verwarzt) funktioniert. Der Rest ist, äh, Kosmetik am eigenen Lebensstil und hat Zeit. Quasi.
    Nur zu also! Demnächst können wir dann ja alle drei mit Bilderserien namens “Wer bewohnt die schönste Baustelle?” gegeneinander antreten.

  4. monolog

    Und eigentlich spinnt mein Browser nur und zeigt seltsame Dinge an, die dann schlussendlich hier doch nicht existieren. Dieser korrigierte Kommentar darf bitte gern gelöscht werden 🙂

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