[tagebuchbloggen: 18.11.]

In den letzten Tagen Dinge erledigt. Rechnungen ausgemistet, an Texten gearbeitet, einen lektorierten Text zurückbekommen und (wie immer) über meine vielen fehlenden Kommas gestaunt. Immer wenn es mir einfällt, Nebensätze deutlicher einzugrenzen und sie mit Kommas zu versehen, kommt es mir vor als hacke ich den Satz in viele unlesbare Stücke: laberlaber pause laberlaber pause laberlaber pause. Ich lese mir meine Texte beim Schreiben immer innerlich vor. Viellecht ist meine innere Pause mehr eine Punktpause statt einer Kommapause.

Ha, und die fehlenden Kommas hier oben habe ich eben erkannt. Jetzt lasse ich sie aber stehen.

Gestern mit meiner Schwester von Neukölln aus, den ganzen Landwehrkanal entlangspaziert. Am nächtlichen Wasser. Bis zur Möckernbrücke, dann umgedreht, zum Halleschen Tor zurück und über den Mehringsplatz die Friedrichsstrase hochgelaufen bis zum SBahnhof. Dort dann erschöpft in die SBahn geplumst.

6 Kommentare zu „[tagebuchbloggen: 18.11.]“

  1. 1.) kann man fehlende kommas „stehen“ lassen? 2.) ich glaube man kann bspw. mit einem kohlenschiff den landwehrkanal fahren, dann irgendwo über die elbe in einer schleusenkonstruktion und dann auf dem mittellandkanal weiter. wenn man in hannover an der marina in vahrenwald ankommt sinds mit dem fahrrad 10 minuten bis zu mir.

  2. Lieber Fabe:
    1) Natürlich kann man fehlende Kommas stehen lassen. Man muss die „Null“ ja benennen können. (Die Null. Das Manko im römischen Zahlensystem).

    2) Nächstes mal, schlendern wir einfach ein Stück weiter. (In der Hoffnung, in Hannover heißen Kaffee vorzufinden.)

    3) Die Marina, ja.

Die Kommentare sind geschlossen.

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