[…]

Als ich vorhin die Kommandantenstraße hinunterlief erhaschte ich die letzten paar Strahlen der Abendsonne, die sich noch zwischen den Häusern hindurch stahlen. Ich hatte den ganzen Tag nichts vom Sonnenschein mitbekommen und war nun sehr überrascht, ob es das jetzt war mit dem grauesten Winter aller Zeiten. Eine Angst überkam mich, dass der Himmel sich womöglich nur für ein kurzes Zeitfenster geöffnet hätte, dass dies vielleicht meine letzte Chance sei, Sonnenstrahlen zu tanken, wer weiß, leben wir nicht immer irgendwie am Abgrund?
Ich blieb kurzentschlossen stehen und drehte meine Breitseite in die Sonne. Ich fühlte aber wenig.

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