[7.9.]

Weil sie in meinem Buchladen in der Anklamer Straße Infinite Jest immer noch nicht vorrätig haben (morgen, Herr Wito, kommen Sie morgen wieder) und ich mich weigere meine Nummer oder Adresse zu hinterlassen, ich stattdessen jeden Abend in den Laden laufe, habe ich jetzt aus Protest Judith Hermanns Alice gekauft.

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Am Wochenende getan: das Essen eingeschränkt.
Auch versucht diese gehypte 24h Berlin-Doku zu schauen, also nicht vollständig natürlich, aber ich habe versucht mir ein Bild davon zu machen, inwiefern sich mein Bild der Stadt mit dem Bild der Anderen, oder mit dem Bild wie es wirken wird, deckt.
Deckt sich so.

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Dann den neuen Brenner gekauft (morgen, Herr Wito, kommen Sie morgen wieder). Darüber hat am selben Tag die Isa etwas geschrieben. Der Brenner und der Liebe Gott.

3 Comments

  1. alice ist ein sehr schönes und sehr leichtfüssiges buch übers sterben. wo es mich im alltäglichen miteinander oft stört, dass die ernsten und existentiellen dinge nicht ins gespräch finden, oder nur auf einem alkoholteppich, da nimmt frau hermman das als gegeben und schreibt immer bis zu dem moment, an dem gefühle anfangen würden. sie macht das gut und elegant, ich hab dann immer gedacht, ja, könnte funktionieren, dieses nichtaussprechen, man kommt dann aus dem buch mit so einer generischen mangelempfindung, aber sie schreibt ja auch über tote, da passt et wieder. (wollte aber meks bericht nicht vorwegnehmen, sorry)

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