[tagebuchblog:4.11.]

Nachdem ich gesternfrüh todmüde und geschafft aus dem Büro nachhause gekommen war und mich auf das Schlafen vorbereitet hatte – Zähne geputzt, Kleider vom Leib geschält – setzte ich mich auf das Sofa und war unfähig zu schlafen, unfähig mich zu beruhigen, das Nervenkleid vom Leib zu schälen, ich wippte mit dem Bein und schaute abwechselnd zwischen der Landschaft vor dem Fenster und den Dingen in meiner Wohnung, hin und her, eben noch so viele Gedanken gehabt, so viele Gespräche, der nervöse Beat der noch in den Beinen nachwippte.
Später legte ich mich versuchsweise ins Bett, zählte bis anderthalb, und fand mich um 5 Uhr nachmittags wieder.

Drei Stunden später mich noch auf ein paar Drinks mit Kollegen ins Basil am Hackeschen Markt gesetzt. Auch etwas gegessen dort. Auch da, der eigenartige Loungecharakter, der sich immer als Untergang von Berlin entlarvt.

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