[Montag, 26.7.2021 – innerlich nass, Stickerabfall im Kiez]

Also zum Gewicht. Ich habe in den zwei Wochen Urlaub vier Kilo zugenommen. Dennoch bleibe ich mal optimistisch, denn in einem schlauen Buch habe einmal gelesen, wenn man etwas schnell gewinnt, kann man es auch einfach wieder schnell verlieren.

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Ich habe mir den heutigen Tag frei genommen, da ich ahnte, dass ich nach dem Urlaub und der Geburtstagsfeier noch nicht ganz in der Lage bin, mich hundertprozentig in die Arbeit hineinzuversetzen.

Ich fühlte mich noch den ganzen Vormittag nass vom gestrigen Regen. Auch wenn ich längst trocken war und diese gefühlte Nässe bereits mit einer Dusche überwässert hatte. Sie blieb. Und ich fühlte mich auch latent verkatert, ob wohl ich nur drei oder vier, oder vielleicht fünf, sechs Biere getrunken hatte. Es ist seltsam.

Dennoch war es schön, nach zwei Wochen wieder einmal zuhause zu lümmeln. Zumindest ein paar Stunden. Meine Frau arbeitet im Homeoffice, da ist es mit dem Lümmeln natürlich etwas schwieriger.
Ich brachte dann Zalandoretoure zurück, ging einkaufen, danach wollte ich eine Runde spazierengehen da es neue Herthapodcasts gab. Im Exilherthaner wurde mein Fanclub erwähnt und gelobt, beim Immerherthapodcast der Morgenpost wurde die Geburtstagsfeier erwähnt. Natürlich, den entsprechenden Reporter hatte ich ja per Email eingeladen und mich mit ihm länger unterhalten.

Während ich eine Spazierrunde mit Podcasts im Ohr drehe, sehe ich, dass Unioner den Kiez mit ihrem rotweissen Stickerabfall zugemüllt haben. Ich habe ein paar eigene Sticker dabei, überklebe sie sehr indiskret, merke aber schnell, dass sie sehr aktiv gewesen sind und meine paar Sticker nicht ausreichen würden. Als meine Spazierrunde zu Ende ist und ich in der Wohnung ankomme, fragt meine Frau, ob ich Champignons gekauft hätte. Ich verneine, biete mich aber an, noch einmal in den Supermarkt zu gehen, sie sagt, neinnein, das müsse ich jetzt nicht. Daraufhin erzähle ich ihr, dass Unioner den Kiez vollgeklebt haben, dass ich einfach ein paar Sticker einstecken würde und einen Umweg zum Supermarkt nähme.
Das war dann OK.

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