[Montag, 10.1.2022 – Herthatasse, Mikro]

Es war wieder ein langer Tag im Büro. Montage sind irgendwie die Pest geworden. Früher waren Montage immer dafür da, die Woche langsam hochzufahren.

Am Nachmittag treffe ich eine Freundin, die mir eine Tasse vorbeibringt. Im Herbst 2020 war ich als Gast beim Exilherthaner Podcast. Der Gastgeber schenkt seinen Gästen immer eine gebrandete Tasse. So auch mir. Nach der Aufnahme verliess ich damals das Geschehen jedoch ohne Tasse. Da der Exilherthaner eben ein Exilherthaner ist und nicht in Berlin wohnt, hinterliess er die Tasse für mich bei seinen Eltern, im tiefsten Südwestberlin. Es stellte sich heraus, dass sich eine Fahrt nach Südwestberlin so ziemlich gar nicht mit meinem Lebensradius verbinden lässt. Dann kam der erste Coronawinter und danach, nunja, die Zeit verging.

Heute aber, nach zwei Zwischenstationen, erreichte mich die Tasse. Nach so langer Zeit hat sie das Potential eine Glücksbringertasse für Spieltage zu werden.

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Ich hätte gerne ein neues Mikro. Und zwar das Røde NT USB. Ich besitze das Røde NT Mini. Zwar bin ich mit meinem Mikro durchaus zufrieden, es nimmt meine Stimme wirklich sehr gut auf, mit einem sehr satten und breiten Klang, aber das andere Mikro, das Große von Røde erfasst die hohen Frequenzen und Zischlaute wesentlich besser ein. Ich hörte mir heute Vergleichsaufnahmen an und der Unterschied ist riesig.
Das nervt mich immer so. Wenn man sich mit den Dingen näher beschäftigt, versteht man schnell die Unterschiede und man merkt, an welchen Stellen man mit dem Geld gespart hat.

Zwei teure Mikrophone herumstehen zu haben und nur eines zu verwenden, ist nicht mein Ding. Da sähe ich ständig dieses ungenutzte Mikro und würde mich über die Verschwendung ärgern. Ich bräuchte jetzt einen Usecase, der mir die Anschaffung des zweiten Mikros legitimieren würde.

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