“ER”

Wenn wir echten Kerle über “IHN” reden, und dabei nicht mehr unseren Pimmel Johannes meinen, sondern neuerdings unseren Bauch, dann ist die Welt zu einem Jammertal geworden. Wir sollten jetzt unseren Bäuchen eigentlich auch einen Namen geben, weil wir Männer das mit unseren besonders grossen Körperteilen halt nunmal machen. Da gäbe es “Ole”, das klingt irgendwie niedlich oder “Uwe”, beide Namen sind so schön eklig, um dem Ganzen irgendwie vorzubeugen, sozusagen ein mögliches Trauma zu verhindern. Richtige Kerlenamen wie Sylvester oder Sven, oder meinetwegen auch Don, sollten wir unbedingt vermeiden. Wir wollen uns mit den Dingern ja nicht anfreunden.

(Die Frage bleibt ob man Männerbusen einen Frauennamen oder Männernamen gibt. Ich gestehe, ich hätte ungerne zwei Angelas an den Rippen hängen. Zwei Edmunds allerdings auch.)

Kommentare (2) zu ““ER””

  1. Es gibt doch immer wieder überraschende Momente. Zu diesen gehörte auch der Zeitpunkt gerade eben, als ich zum ersten Mal in meinem Leben erfahren habe, dass es Leute gibt, die meinen Vornamen eklig finden und in Opposition zu Kerlenamen setzen… quasi habe ich also einen ekligen Schlappnudelvornamen…?!?! :)

  2. Ich bin mit einem ekligen Bürgermeister namens Ole etwas traumatisiert, werter Absurdistan-Ole, ich bitte um Nachsicht, und bei einem Wort wie “Schlappnudelvornamen” schaffe ich es schon vor lauter Zwerchfellkrämpfen nicht, mich zu entschuldigen ;)

Kommentar
*Notwendig
*Notwendig (bleibt unter uns)