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Es wäre ein guter Zeitpunkt von der Buchpremiere zu berichten, weil es sonst ja niemand getan hat, da kommt das Protokollführerpflichtgefühl in mir hoch. Die Aliens werden nie erfahren wie es gewesen ist, wenn sie bei uns landen.
Natürlich war die Premiere gut. Aber ich kann nicht davon berichten. Das heißt ich könnte bis zur Hälfte berichten, aber da müsste ich erstmal über mich selbst erzählen, und das ist mir ein bisschen peinlich. Dafür kam nach mir Pe, die sehr gut war und eine tolle Frisur hat und nach Pe las Parka der unrasiert noch viel besser aussieht als mit Stoppeln und am Ende der ersten Runde setzte sich die Kunstfigur hinter Guido Alfs ans Mikrophon. Ich bin jetzt Guidos Fan. Er kämmt seine Haare nach hinten. Ich mag das. Ich möchte mein Haar auch so tragen, aber es steht mir nicht. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig als ihn anzuhimmeln.
Ich werde jedoch nicht auf diesen ersten Teil der Lesung eingehen weil ich den zweiten Teil schlichtweg ver- habe und mir Unvollständigkeiten zuwider sind. Zuwider zumindest wenn sie mir passen.
Als die Pause kam verquatschte vertiefte ich mich draußen an der frischen Luft in ein Gespräch. Und das Schlimmste ist, ich weiß gar nicht mehr mit wem. Als mir dann irgendwann auffiel, dass alle Menschen wieder zurück in den Saal verschwunden waren um dem Poodle, der Mlle Händel und Ronnie Vuine zuzuhören, war schon alles zu spät. Es ist mir immer äußerst unangenehm Lesungen zu stören.

Und alles was nach der Lesung geschah, gehört nicht ins Protokoll.

11 Comments

  1. Ich wüsste gerne, was der Mann von Beruf ist, der nach der Lesung noch die halbe Nacht mit uns am Kneipentisch saß und leider keinen persönlichen Zugang zu diesen Blogs hatte. (Ich hab da so meine Theorie, aber ich sag’s nicht.)

  2. Ich bin natürlich die Rücksichtsvöllerei in Person, lieber Stralau. Gottesfürchtig erzogen.

    Pe, der Mann muß mir entgangen sein. Die Theorie würde mich allerdings interessieren.

  3. So viele Blumen und ich habe wiedermal keine Vase! Den Bericht habe ich tatsächlich verpasst. Das viele Offline.

  4. ich weiß, was der mann, der nach der lesung noch die halbe nacht mit uns am kneipentisch saß und leider keinen persönlichen zugang zu diesen blogs hatte, von beruf ist, sag´s aber auch nicht (übrigens: “der mann, der” ist ein bekannter von unserer gemeinsamen überraschungsbekannten m. aus h., mek.)

    hach, wie in der gala.

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