oh.

Ich war kurz Schuhe kaufen. Bin aber immer noch hier.

Nächsten Dienstag lese ich übrigens auf der Lesebühne Die Lautmalerei, in der Christinenstrasse. Das wird sicherlich nett, auch wenn ich mich ein wenig unwohl fühle dabei, so war ich doch froh, endlich einmal von einer Lesebühne gehört zu haben, bei der die Frauenquote weit über dem Durchschnitt der ziemlich männerlastigen Berliner Bühnen liegt. Ich senke diese Quote ungerne, auch wenn ich vielleicht die Ausländerquote erhöhe, aber diese Bühne klingt toll, zudem bin ich Gast und ich nehme selbstredend dankend an.

Und sonst mache ich gerade etwas mit Geschichten, zwölf Geschichten über Regen und neun Geschichten über Staub. Mir scheint als gäbe es etwas wegzuspülen. Eine dieser Regengeschichten passt auf die Bühne. Und später vielleicht ins Blog. Wenn ich sie bis Dienstag fertig geschrieben habe, dann lese ich diese vor. Sollte ich es nicht schaffen, dann mache ich Staub, und lese etwas älteres.

15 Comments

  1. Ich liebe die Christinenstraße, Heimat des ersten Nordstrands.

    Der Text auf der Seite zieht aber ganz schön vom Leder. Dazu noch dieses Modellbild vom literarischen Lebemanns, da käme ich ja selbst zur Lesung, wenn ich dich nicht kennen würde.

  2. mek

    Die Sache mit dem Lebemann ist vorbei, seit die Ärztin letzte Woche so ganz nebenbei und gelangweilt sagte: “Das mit dem Übergewicht brauche ich aber nicht zu erwähnen, oder?”

    Das Foto kaschiert im übrigen ganz schön.

  3. sollten sich im folgenden die fotos vom gestrigen abend nicht perlenschnurartig aneinanderreihen, dann ging der versuch schief -> kommentar bitte löschen.





    abwechslungsreich, melancholisch tiefschürfend und in gleichem maße vergnügt… ein schöner abend mit durchweg sympathischen menschen.

  4. anna

    hey,

    natürlich heißt es Der Block… äh mist. messer gabel schere internet.

    es war toll und mek, du warst erst recht toll! schön, dass du da warst, und hoffentlich bald nochema!
    und danke frau bonafide für die fotos, jetzt haben wir alle einen beweis, dass wir ganz lebemännisch sind. leb leb leb.

  5. mek

    Ah die Fotos aus dieser tollen Mini-Leica.
    Superfotos, Superabend, Supermitleser, Superpublikum und: Supermoderatorin.

    Nur ein bisschen verraucht war es (Frau Bonafide, könnten Sie vielleicht die Zigarette da oben wegphotoshoppen?)

  6. Ah, Frau Fide, dann waren Sie das, die in der Pause kurz “Hallo” gesagt haben? Ich bin wg. Übermüdung & Fiebrigkeit leider direkt nach der Lesung weg, aber die vielen Flaschen auf dem Tisch sprechen ja Bände Blogs.

    Und, Mek, rate mal, wer mir heute in der Reinhardtstraße aufm Fahrrad entgegenkam. Kleiner Tip: ich hatte mir gerade 1 Brezel gekauft.

  7. mek

    1 Brezel und 1 Fahrrad. Da muss ich unmittelbar an einen bösen Wolf denken. Aber in der Reinhardtstraße?

    Übrigens habe ich von Dir geträumt heute nacht. Wir haben uns einen Film angesehen und da lief ein Björk-Lied, und ich sagte, Mensch Undundund, irgendwie ist das schön so, die Bilder, und dann Björk, und dann sagtest Du: ja ne? Und ich sagte: ja sehr.
    Gomisch das.

  8. Das ist sehr gut, dann brauch ich mir Dancer in the Dark nicht mehr auszuleihen; ich hoffe, der Film hat mir gefallen. (Frau Hermann kam mir entgegen – dit war gomisch!)

  9. @ undundund
    sie haben aber auch eine hervorglänzende kombinationsgabe! na, man begegnet sich ja immer zweimal im leben – mindestens.

    @ anna
    genau: leb leb leb! die bilder sind spätestens am wochenende auf dem weg zu dir.

    und diese fräulein h.-geschichten… ich träum schon davon.

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