Reis

Als ich meiner Kindheit entwuchs, glaubte ich genauso wenig an das chinesische „L“ wie ich an das Christkind glaubte. Alberne Märchen der Erwachsenen, die uns weismachen wollten, dass in China kleine, Leis essende Mädchen namens Balbala lebten. Denn, warum sollten die Chinesen den Reis erfinden wenn sie nichtmal dessen Namen aussprechen konnten. Bis ich Jahre später eine junge Frau aus China kennenlernte die auf meine Frage hin, was sie denn trinken möge, einen Lotwein haben wollte.
Aber das ist auch nicht schlimm. Bloss witzig. Und da ich einen sehr stark ausgeprägten Sinn für schlechte Witze habe, konnte ich mich heute vor Lachen auch nicht mehr einhalten, als mein chinesischer Lieblingskollege eine E-Mail an die Abteilung schrieb:

„Chef ist heute klank.“

Ein Freudscher Vertipper der ganz skurrilen Sorte.

2 Kommentare zu „Reis“

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