Ich verbringe in diesen Tagen die Nächte und lange Abende merkwürdig angespannt im Büro oder arbeitsmäßig verknüpft am Rechner, wegen dieser Ausnahmesituation die wir gerade fahren. Fahren fahren fahren. Das habe ich absichtlich so geschrieben, weil ich gerade in einer Raumkapsel sitze und die Sterne an mir vorbeiziehen sehe, die Nahen schnell und die Entfernten langsam und unterm Hintern dieses leise aber immer wahrnehmbare Brummen der Fahrt.
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[was schön war, KW47]
Irgendwo einen Satz gelesen, von Tucholsky oder jemandem, der Tucholsky ähnelt. Der Satz beschrieb, wenn Menschen ihre Sorgen mit Alkohol verdünnen. Sorgen mit Alkohol verdünnen. Eine so nahe Metapher. So klar, so unkekünstelt Zweideutig. Wenn ich so eine Metapher lese, will ich gleich mein Gesicht in sie vergraben. ⤽ Mit…
[3.5.]
Auch Madame Modeste bloggt übrigens Tagebuch. Heute viel vorgehabt: zwei LOST-Folgen schauen, Basilikumsamen wässern, bisschen mit Imre Kertesz im Bett liegen, K’s Fahrrad straßentauglich schrauben, dann einweihen und ihr beim Hervorholen der Sommergarderobe zur Seite stehen. Letzteres spielte zeitlich die Dominante und verdrängte alles was ich an Plänen für den…
[…]
So. Jetzt bin ich aber wirklich lange weg gewesen. Fast zwei Monate. Der letzte Eintrag ist vom Anfang April. Man muss wissen, dass ich diese lange Liste rechts im Menü liebe. Den Menüpunkt [archiv], die großkotzige Liste der Monate, die ich schon im Internet schreibe, der knallharte Beweis, dass das…
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dieser zustand ist heute bei mir angekommen. angenehmes betrachten aus der raumkapsel, heute. surfe durch das netz und las deine zeilen. schön beschrieben, wollte ich eigentlich nur sagen.