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[tagebuchbloggend 16.1.]

Posted on Januar 16, 2010

Im Zug nach Leipzig, weite Schneelandschaften ziehen an mir vorbei, wie bewegt das Brandenburg eigentlich ist. Ich sehe Rehe im offenen Feld, wie sie versuchen Schnee beiseite zu scharren, um an das darunterliegende Gras zu kommen. Rehe, denke ich, jemand muss sie aus dem Winterschlaf geweckt haben, doch dann schaue ich bei Wikipedia nach und lese nichts von Winterschlaf und denke mir alles mögliche dazu. Vor allem auch, ob ich meine diese Ignoranz wirklich ins Blog schreiben soll.

#
Ich werde mich im Schreiben unterrichten lassen. Deshalb Leipzig. Nicht das Literaturinstitut, sondern Textmanufaktur, Basiskurs Keatives Schreiben, das wollte ich immer schonmal machen, ich kann zwar schreiben, kann einige unterschiedlichen Dinge, ich experimentiere rum, mit Stilen, mit dem Sound, mit der Art, Gedanken in Textform auszudrücken, ich verstehe Schreibe, was man sich im Laufe der Zeit eben so erlernt, wenn man liest und schreibt, oneway, twoway, die do-it-yourself-Schreibe, wie wir die Popkultur zur Hochkultur stilisieren, und das völlig zurecht, aber ich meine, so etwas wollte ich immer schonmal machen, einen Schreibkurs, ich habe ja keine Bildung, ich wollte immer schonmal jemanden haben der mir sagt: machmalso und machmalso, probier mal das, und wirf das mal um (usw.), gezielte Anregungen den Text, der ja nichts anderes ist als in Form gebrachte Gedanken, in Form zu bringen, den Sound zu verfeinern, aber dann so von extern diesmal. Das wird toll. Auch freue ich mich, endlich mal nach Leipzig zu kommen.

#
Und schon wieder vergessen für Haiti zu spenden. K macht das gleich und ohne Umstände, bei mir spielt immer der Gedanke mit, dass der Großteil meines Geldes in Benzin und Logistik aufgeht, und an Miete der Räumlichkeiten der Organisationen und–, als würde meine Spende nicht effizient genug sein, Kosten/Nutzen. Was total daneben ist.

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Comments (4)

  1. kaltmamsell sagt:
    Januar 16, 2010 um 16:03 Uhr

    Gar nicht daneben (http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2010/01/15/dont-give-money-to-haiti/), aber halt kontra-intuitv.
    In erster Linie möchte ich Sie aber immer wieder knuddeln, wenn Sie Alpler überhaupt nicht meinem Naturkind-Stereotyp entsprechen.

  2. croco sagt:
    Januar 16, 2010 um 17:40 Uhr

    Ja, knuddeln ist gut:-)
    Ich finde, Sie können schon wunderbar schreiben. Wenn ich nur an die Häuserbesetzergeschichten denke….
    Hoffentlich macht der Kurs Sie nur sicherer und verbiegt nichts an Ihnen. Die Gefahr ist vielleicht doch nicht so groß. Wer mit dem Fiesta aus dem Alpen ins Flachland kommt und dort überlebt, der schafft auch noch den Rest..(war doch ein Fiesta??)

  3. fabe sagt:
    Januar 19, 2010 um 15:29 Uhr

    1.) Wie gerne wär ich im Schnee mit dem Zug gefahren, fast hätte ich’s einfach so gemacht, einmal Bremen und zurück bspw., tolle Strecke bei jedem Wetter.

    2.) Meine Haltung zu diesen akademischen Schreibschulen ist zB dort oben im Link und auch an anderer Stelle aufgeführt. Ich denke aber, so ein Schreibkurs kann gut sein und man kann dort sicherlich einiges an Handwerk lernen, von daher schöne Sache!

    3.)

  4. asrd sagt:
    Januar 23, 2010 um 10:39 Uhr

    willst du dir nicht auch so nen gefälltmirknopf zulegen hier? 🙂
    also, ich find unterricht klasse.

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