Im Park lernte ich heute eine Frau mit einem Welpen kennen, deren Mann bisher immer ein Hundehasser gewesen ist. Dieser Mann stand mehrere Jahre lang einer hundeliebenden Frau und zwei hundeliebenden Kindern gegenüber. Vor einigen Monaten ist er dann eingeknickt und stimmte der Anschaffung eines Hundes zu, unter der Bedingung, dass er maximal einmal die Woche Gassi geht und auch sonst, keine Verantwortung für das Tier übernehmen wird.
Wenige Wochen später wird er von der jungen Hündin vergöttert und es ist um ihn geschehen.
Ich sagte der Frau im Park, dass es mir genauso ergangen sei. Zwar bin ich nie ein Hundehasser gewesen, aber Hunde haben mich bisher null interessiert. Ich hatte sogar etwas Angst vor Hunden, möchte ich jetzt mal so offen sagen. Vor vier Jahren haben sich meine Gefühle für Hunde ziemlich geändert. Gelinde gesagt. Vermutlich bin ich aber bloß ein Klischee. Es gibt viele Männer, von denen ich weiß, die dem Druck von Partner oder Familie widerwillig nachgegeben haben und sich plötzlich in einer intensiven Beziehung zu einem pelzigen Tier wiederfinden, von der sie nicht recht verstehen, wie sie passieren konnte. Es passiert immer nur Männern. Ich will das besser nicht psychologisieren, da ich mich davor fürchte, was dabei herauskommt.
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Am Abend brachten wir die zweite Farblage auf dem Regal an und verschraubten es an den Küchenschrank. Jetzt sind wir ziemlich stolz.


Same here vor nunmehr 12,5 Jahren. Ich habe es nicht einen Tag bereut…