[…]

Ich saß also bei meinem Frühstückskaffee und schaute der Tischnachbarin über die Schulter, die gerade die Ostsee Zeitung las. Dort prangte am rechtsobigen Eck das Konterfei eines jungen (!) Mannes, der mich an jemanden erinnerte. Ich beugte mich nach vorne, um die Unterschrift zum Bild lesen zu können, das half aber nicht. Ich konnte nur erkennen, dass es ein langer Vorname und ein langer Nachname war, wie der Name desjenigen, an den es mich erinnerte. Ich stand auf, bat die frühstückende Frau ein wenig forsch, mir ihre Zeitung auszuhändigen, was sie, überrascht und -rumpelt auch tat. Ich merkte ein leichtes Zittern an ihr. Doch ich zeigte ihr das Foto, ich war ja selbst überrumpelt. Ich sagte, das sei ein Freund von mir, das issjan Ding. Das fand sie dann auch toll, und alles war gut.
Die Klosterfrauen haben wir einfach ignoriert.

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