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Natürlich hatte Zé do Rock beim Bachmann-Wettlesen nur das “s” ein bisschen hart ausgesprochen als er von den Ruckzackturis sprach, aber ich so, sofort einen Ruckzack-Touristen vor Augen gehabt, der zackzack-mäßig mit GPS und der politisch korrekten Alpenliebe über die Alpen wandert und den Alpenländern die Alpen erklärt.

(bin ja selber ein Zackzackturi)

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Heute. Beim täglichen Blick auf meine Hopfenpflanze: Läuse. Ich so: noch die Sache mit dem Seifenwasser im Gedächtnis, also die gesamte Pflanze mit Geschirrspülmittel besprüht. Ein paar Stunden später erst gegoogelt. Dann gelesen, dass man danach ziemlich bald nach dem Einseifen die Pflanze mit Wasser wieder saubersprühen muss, ich also sofort mit Wasser saubergesprüht, dann gleich ergoogelt, dass man, nachdem die Läuse weg sind, die Pflanze düngen soll, damit sie wieder zu Kräften kommt, ich also sofort gedüngt. Danach habe ich auch gegoogelt, dass man beim Einseifen die Erde mit Plastikfolie abdecken soll, bei mir so natürlich das ganze Geschirrspülmittel in die Erde gegangen, deshalb dann ordentlich den Hopfen gegossen, um das Spülmittel irgendwie nunja, eben zu verdünnen, also durch die Erde hinauszuwaschen. Oderso. Danach gegoogelt, dass man mit dem Düngen überhaupt ein bisschen warten soll und am besten Abends, um die Pflanze nicht zu verbrennen. Ich dann überhaupt mal nachgeschaut, ob ich denn das richtige Düngverhältnis in das Wasser gemischt habe. Habe ich natürlich nicht. Viel zu viel Dung in das Wasser gekippt. Also nochmal nachgegossen um den Dung, nunja, durch die Erde hinauszuwaschen.

Jetzt irgendwie alles braun und schrumpelig. Scheiß Läuse.

Kommentare (6) zu “[...]”

  1. Ah, ich bin nicht alleine. Hofpen im Garten. Habe ich auch seit neuestem. Darf ich fragen, welche Sorte?

  2. Einmal “Magnum” und zweimal leider ohne nähere Bezeichnung der Sorte. Anhand der Blätter vermute ich, dass es sich um “Taurus” handelt, das lässt sich aber wohl erst sagen, wenn die Dolden da sind. Der Versandhandel schrieb dazu nur: es ist Bierhopfen. Und welche gedeiht in Ihrem Garten? (Bei mir wächst er übrigens auf dem Balkon)

  3. [Pardon, dass so athematisch, ich habe leider keine Läuse, nur Motten und Marotten.

    Danke für dieses Blog, schon lange. Nicht nur so. Und irgendwie doch.]

  4. Danke. Freut mich sehr.

  5. Vielen Dank für diese wunderbare Episode – auch wenn es wohl etwas hart für den Hopfen ist, ich drücke ihm die Daumen (und bin guten Mutes – meiner hat sich als unverwüstlich erwiesen)

  6. Das wird schon wieder. Ich bin mir sicher, wir werden das Bier aus dem Hopfen trinken, und dazu essen wir Zucchinibrot aus den Pflänzchen auf meinem Balkon.