[bourge]

Die Wahlsieger reden von der Bürgerlichen Mehrheit als wäre es ein von Gott gewollter Sieg, als wäre die Bürgerlichkeit ein von Gott gewollter Zustand. Als wäre eine Ehre wieder hergestellt.
[…] den Bürgerinnen und Bürgern […] den Bürgerinnen und Bürgern […] für Bürgerinnen und Bürgern […]. Der Nachdruck bei Westerwelle, von dem ich jetzt gar nicht weiß was das bedeuten mag.

Und wir werden wieder vermehrt auf die Straße gehen.

9 Kommentare zu „[bourge]“

  1. auf die straße gehen. oder gleich auf der straße stehen. jaja.

    besonders gruselig finde ich ja diese siegerpose: die menschen haben gewollt… als gäbe es keine solide opposition, also fast die hälfte der menschen, die das nicht gewollt haben.

  2. es ist stärker als ich – hier kommt ein korinthenkack:

    bürgerinnen und bürger sind nicht die leute, die bürgerlich sind. bürgerinnen und bürger sind die, die einen deutschen pass haben und sich das da zusammengewählt haben. im gegensatz zu den einwohnern oder menschen oder was auch immer.
    bürgerliche leute sind nicht bürger, sondern boschuwas. das sind aber immer die anderen, mit denen brüstet sich keiner.

    und ich war gestern auch traurig, spätestens, als sie die kleinen jedi-jünglinge tot gehauen haben.

  3. Natürlich kenne ich den Unterschied zwischen Bürgern und bürgerlichen Menschen, ich meinte aber den Nachdruck mit dem einem das Wort um die Ohren gehauen wurde.
    Es hätte mich nicht gewundert, wäre Westerwelle nachher zu Bürger King gegangen.

Die Kommentare sind geschlossen.

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