[Mo, 6.4.2026 – Übers WE, Nashorn]

Am Samstag waren die beiden Teenager den ganzen Tag alleine unterwegs. Es beunruhigte mich nicht, ich glaube, die hatten die beste Zeit des Wochenendes zusammen. Entsprechend spät kamen sie auch nach Hause. Gestern begleitete ich sie zum Mauerpark, danach holte ich meine Frau vom Flughafen ab. Und heute gab ich ihnen Frühstückstipps. So verliefen meine beiden letzten Tage.

Da mir mein Arbeitszimmer nicht zur Verfügung steht, habe ich nur den Laptop, und ich merke, dass es mir wenig Freude bereitet, direkt an einem Laptop zu arbeiten bzw. daran zu sitzen. Ich mag meinen Schreibtisch, meinen Stuhl, meinen Monitor, es ist mein Cockpit. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich die 4 Monate in Hamburg so unproduktiv gewesen bin. Ich hätte den ganzen Tag am Romantext weiterarbeiten können oder einen richtig gut durchkomponierten Blogtext verfassen. Das kann ich aber offenbar nur in meinem Cockpit. Oder auf Papier.

Ganz so schwarzweiss ist es natürlich nicht.

Irgendwas war vorgestern mit dem Audiobeitrag nicht in Ordnung (Danke für den Hinweis). Habe ich jetzt gefixt.

Dafür blieb mir viel Zeit zum Lesen. Nach dem vierten Ferdinand von Schirach griff ich wieder zum Nashornbuch von Gaea Schoeters, das ich immer wieder gelangweilt weglege, aber dennoch regelmäßig aufgreife, um ihm noch ein paar weitere Dutzend Seiten eine Chance zu geben. Jetzt, ab Seite 110, verstehe ich langsam, die zweite Ebene, die sich in der Geschichte öffnet, und ich muss zugeben, dass es mich schon sehr reizt, wenn man uns Leserinnen in eine Falle laufen lässt, die uns zwingt, unsere selbstgerechte Brille abzulegen. Trotzdem gibt es viele Dinge an diesem Buch, die mich stören, deswegen legte ich es wieder weg. Dazu ein andermal mehr, wenn ich es wieder einmal aufgreife, um ein paar Dutzend Seiten weiterzulesen.

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