[Do, 4.6.2026 – Wikingerkunde]

Eigentlich wollte ich heute saufen gehen. Ich hatte einfach Lust zweidreivier Bierchen zu trinken. Es fand sich aber niemand. Also schaute ich eine Doku über Wikinger und trank Sprudelwasser dazu. Es wunderte mich immer, dass Wikinger nie deutsches Gebiet eroberten, dafür aber ständig England und Frankreich überfielen. Sogar die Niederlande wurden großflächig attackiert. Und auf der anderen Seite hinter dem heutigen Polen begründeten sie das, was heute Russland und die Ukraine sind, und sie kamen bis nach Konstantinopel. Aber deutsche Lande: nicht. Ja, es gab Überfälle auf Trier und auch Hamburg. Aber sie siedelten nie an. Anders als überall anders. Jetzt weiß ich, warum. Das ostfränkische Reich (also das, was man heute grob zu Deutschland zählen kann) hatte um 800 herum einfach ein gutes Militär. Es zahlte sich nicht aus, die zu überfallen.

Aha.

Man hätte denken können, das Desinteresse lag am schlechten Essen, das man hier vorfand, schließlich war die Nahrung in Skandinavien noch viel schlechter. Aber in England und Schottland gab es damals auch noch kein Curry. Jaja, ich finde den Witz auch nur mittelmäßig.

Später zogen sie nach Island und Grönland. Unterhielten dort ziemlich prosperierende Siedlungen. Sie zogen weiter nach Nordamerika, wo sie allerdings durch äußerst feindlich gesinnte Bewohner bekämpft und vertrieben wurden. Später gaben sie auch Grönland wieder auf. Niemand weiß, warum. Obwohl dort niemand wohnte, denn wie ich letzten Herbst in Nuuk gelernt habe: Die heutigen Inuit sind nämlich auch eher neu auf der Insel, sie kamen erst nach den Wikingern.

So. Kleiner Geschichtsunterricht.

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