[was schön war]

Vorgestern hat mir die Dame an der Supermarktkasse ein Kompliment ausgesprochen. Sie meinte, es sei so angenehm meine Einkäufe zu scannen. So schnell wie ich die Waren in die Tüten packe, das sei richtig gut.

Ich war zunächst überrascht, freute mich dann aber sehr. Ich erwiderte die netten Worte indem ich ihr mitteilte, dass sie die schnellste aller Edeka-Kassiererinnen sei. Wenn möglich, ginge ich immer zu ihr.

Sie bedankte sich.

Ich sah die vielen schwebenden Fragezeichen über den wartenden Kunden in der Schlange. Sie kennen natürlich nicht diesen Eintrag.

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Das Autokorrekt in meinem Telefon weiß mit “Pasta” und “Bier” immer noch wenig anzufangen. Nach Jahren. Posts und Bist. Eigentlich sollten Pasta und Bier die Grundpfeiler meines Vokabulars bilden. Wir entfremden uns zusehends. Irgendwann soll mein Telefon mein Auto steuern. Irgendwann vielleicht auch die lebenserhaltenden Maschinen an denen ich hänge. Das sind keine guten Aussichten.

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