I came along,
and I wrote this song for you,
about all the things that you do,
And it was called “Yellow”.
Ich bin zwar kein grosser Fan von Coldplay und eigentlich hab ich wenig emotionalen Zugang zu britischer Popmusik, ausser vielleicht, dass die Musik ganz nett in den Ohren liegt, und manchmal zum Mitsingen anregt, oder eine entspannte Athomspäre verbreitet, was jedoch nicht gerade das ist, was ich in der Musik suche, aber dieses eine Lied fand ich immer sehr schön. Vor allem dieser Anfangsvers, der eine wunderbare, romantische Melancholie vermittelt. Romantisch vielleicht, weil kein Arsch weiss was Yellow sein soll. Vielleicht mag ich das so sehr, weil ich oft das Bedürfnis habe die Liebe unergründet zu lassen, nicht zuviel darüber nachzudenken, die Liebe einfach ihren Lauf nehmen lassen. Vielleicht weil ich mir selbst viel zu viele Gedanken darüber mache.
Und heute gehe ich zu Coldplay im Volkspark. Weil ich mich überreden habe lassen. Für saftige 52 Euro. Vielleicht weil ich das Bedürfnis habe nicht zuviel über Geld nachzudenken, das Geld einfach auszugeben wie es kommt. Vielleicht weil ich mir selbst viel zu wenig Gedanken darüber mache.
And all you do is Yellow, weiss eh kein Arsch was ich soll. Obwohl Geldsparen dringend nötig wäre.

Lu schrieb:
nicht hinterfragen, sondern geniessen.
( und wenns scheiße ist, kannste morgen immer noch hier drüber meckern. )
| 15. Juni 2005 — 11:41 | Permalink |
mequito schrieb:
Ha, Du hast mehr daraus gelernt als ich, werte Lu :)
| 15. Juni 2005 — 11:55 | Permalink |
Lu schrieb:
wo raus ?
| 15. Juni 2005 — 14:23 | Permalink |
mequito schrieb:
Aus dem Text.
| 15. Juni 2005 — 14:26 | Permalink |
fabe schrieb:
vielleicht ein fall von synästhetisie?
| 15. Juni 2005 — 15:37 | Permalink |
mequito schrieb:
Sie auch immer mit ihren schwierigen Wörtern, Herr Fabe, ich bin doch bloss ein einfacher Hirtenjunge.
Es ist jedenfalls sicherlich ein Fall von Synästesie. Ohne den zusätzlichen beiden Buchstaben :)
| 15. Juni 2005 — 17:18 | Permalink |
fabe schrieb:
synæsthetik meinen sie!
wie war’s denn? heut im radio hammse gesagt es war zu kurz…
| 16. Juni 2005 — 14:57 | Permalink |
mequito schrieb:
Sagen wir es so: Ich habe schon lange nicht mehr in so kurzer Zeit so viel getrunken.
Und bei Yellow habe ich so viel Zeit damit verbracht, meinen Begleitern den Text und die dazugehörige Melancholie zu erklären, dass ich vom Lied kaum was mitbekommen habe. Das war schon sehr ärgerlich. Sonst haben sie auch noch ein weiteres Lieblingslied gespielt, In my place, da gerade anfing als ich in einem dieser Plastikklocontainer stand und meine gnadenlos überfüllte Blase entleerte. Als ich dann in wilder Aufregung endlich zurück bei der Bühne und den Meinen war, war das Lied schon fertig. Immerhin habe ich es aber gehört.
Und es gab Erdbeerbowle.
Die Damen fanden es aber alle furchtbar kurz und regten sich sehr darüber auf, dass sie keine weiteren Zugaben spielten.
| 16. Juni 2005 — 15:25 | Permalink |
kerstin13 schrieb:
sie können überhaupt froh sein, dass die damen sie zu chris martin mitgenommen haben;-)
meine wenigkeit hatte leider leider leider (…) keine akkreditierung bekommen und wollte nicht das geld ausgeben…
| 16. Juni 2005 — 18:29 | Permalink |
Lu schrieb:
ist der nicht eh vergeben an diese schauspielerin ?
( gebe nie geld für an schauspielerinnen vergebene männer aus, sondern kauf dir davon lieber was für immer. DVDs oder schuhe zB. )
:) mek, ich bin auch immer im klo, wenn grad DAS lied gespielt wird. die rache des alkohols, oder auch “bier treibt” genannt.
| 17. Juni 2005 — 09:13 | Permalink |
kerstin13 schrieb:
gute weisheit, liebe lu, würde ich aber nciht eine sekunde durchhalten… ich finde einfach chris martin nicht mehr sooo toll, der redet immer so schlau daher. aber fotografiert hätte ich ihn schon gerne;-)
ich bin übrigens auch ohne alkoholtrinken immer bei den lieblingsliedern auf dem klo…
| 17. Juni 2005 — 19:08 | Permalink |