blindgang

Berliner Brandmauern. Immer ein bisschen mit hängendem Kopf und den Händen in den Hosentaschen (und barfuß)

6 thoughts on “blindgang

  • Sie gehen barfuß durch Berlin und schauen sich grauslige Hinterhöfe an? Ist das nicht ein bißchen trist, und kühl, im Januar?

  • Ja? Vielleicht hat mich die Landidylle hier schwach gemacht, aber hohe, fensterlose Wände deprimieren mich. Das ist ein Platz für Autos und Mülltonnen, aber Kind möchte ich da nicht sein.

  • Ich finde die Traurigkeit dieser nicht-hinguckenden Häuser ja sehr schön. Weil sie zum gucken gebaut wurden und sie jetzt wirken als wären sie ein bisschen blind. Oder besser noch: taub. Der Ohren wegen.

    (Aber Autos und Mülltonnen sind doch in Ordnung wenn sie stehen und rosten. Dachte ich immer. Auch auf dem Land, wo ich ja herkomme)

  • Das versteh ich, Häuser haben für mich auch Gesichter. Das, in dem wir wohnen , zieht die Augenbrauen hoch.
    So sieht das Foto auch aus: Häuser, ihrer Stütze, ihres Gesichtes beraubt,einsam.
    Vielleicht machen solche Häuser auch stark, wer weiß das schon.

  • … mit hängendem Kopf barfuß laufen? Muß nicht sein! Barfuß laufen macht Spaß, auch in Berlin. Siehe: Barfuß-Initiative Berlin-Brandenbur 🙂 Johannes

Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das: