mequito liest kid37

Die Idee ist gestohlen von irgendjemandem. Tut mir leid, ich weiss nicht mehr von wem, da ich die Seite nicht mehr finde, wo ich das gestern gesehen habe. Blogger lesen Blogger. Ich lese Kid’s Liebe im ICE.
(Die Qualitaet ist natuerlich schlecht, und der Versprecher am Anfang moege mir auch verziehen werden)

Liebe im ICE [ogg; 1084kb]

gnocchi

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Andre

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St. Pauli

Ich liebe Klischees

Erdbeben

Auch das noch. Heutefrüh um 9 uhr, Erdbeben in der Lüneburger Pampa. Zwar nur 4,5 auf der Richterskala und deshalb nicht zu vergleichen mit einem Beben in Kalifornien, Armenien, Japan oder irgendeinem anderen Ort auf den Sollbruchstellen der Kontinetalplatten, aber trotzdem. Gläser schienen geklirrt zu haben und im Redaktionsgebäude des Spiegels, an der Ost-West-Strasse, wackelten die Akten. Ich hab es zwar verschlafen, aber es ist eine halbe Katastrophe!
Ich fühlte mich sicher in meiner norddeutschen Tiefebene. Hatte alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen, so wohne ich auf dem höchtsmöglichen Punkt in St.Pauli (lediglich die nächsten 6 Häuser suedlich von mir stehen etwas höher, da die Strasse einen Buckel macht), habe sogar am Tag der Wohnungsentscheidung mich fuer diese Wohnung entschieden, weil die andere Wohnung im Karoviertel etwa 5 Meter niedriger liegt, und wohne deshalb nun auf stolzen 32 Metern über dem Meeresspiegel. Keine Monsterflutwelle kann mir etwas anhaben und schon gar keine Sturmflut. Ich glaube, dass mir nichtmal eine 200 meter hohe Tsunami-welle etwas anhaben kann, da diese erstmal statistisch sowas von selten auftreten, dass ich sie gar nicht in Anbetracht ziehen will, aber auch wenn sie auftreten, dann würde sie irgendwo mitten im Atlantik ausgelöst, und schon an den untieferen Stellen der europäischen Kontinentalplatte deutlich abgebremst werden, und dann muss sie erstmal Lissabon, Bordeaux, und andere Küstenstädte ueberschwemmen, dann vielleicht noch London, Rotterdam und wohl auch Bremerhafen, aber bis sie die Elbmuendung hochgekommen ist und Hamburg erreicht hat, muss sie immer noch die 32 Meter bis auf meinem Berg herrauf überwinden, und das traue ich ihr nun wirklich nicht zu.
Auch bin ich gegen Blitzeinschlag geschützt, da mein Haus zwar auf dem Berg steht, aber nur halb so gross ist wie alle umliegenden Gebäude. Wenn sich daher ein Blitz entladen will, dann trifft er erst die anderen Häuser. Auch gibt es keine grossen und dicke Bäume in die er einschlagen kann, die über mein kleines Häuschen einbrechen könnten.
Windgeschützt ist es da auch, und sollte mal ein richtiger Tornado kommen, dann habe ich meinen Bloggerbunker, ein relativ grosses, fensterloses Zimmer mitten in der Wohnung, worin leicht eine ganze Familie Schutz finden könnte. Und wenn ich mal aufräumen würde, dann sogar zwei.
Also rundum vorgesorgt. Und nun das! Erdbeben! Haette man mir das nicht sagen können? Dann wäre ich nicht in diese Bruchbude eingezogen, die schon wackelt wenn am anderen Ende der Wohnung die Waschmaschine schleudert. Bevor ich nach Hambuich gezogen hab ich mir schliesslich die seismologischen Statistiken der Stadt angesehen und es gab keinerlei Hinweise von tektonischer Aktivität und habe deshalb die architektonische Aktivität dieses Hauses in Kauf genommen ohne mir weitere Gedanken darüber zu machen. Und was nun?

Da gibt es die Tage an denen man sich dauernd auf die Schuhe pinkelt. An solchen Tagen passiert es dann auch nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals. Am naechsten Tag ist alles wieder in Ordnung.

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Die Zicke / moody princess

Mademoiselle Basilikum wurde von Tag zu Tag zickiger. Es fing damit an dass sie mein Singen nicht mehr mochte. Das kann ich noch gut haben, da sie nicht die erste ist, und ich dementsprechend abgehaertet bin. Und dann liess sie sich oefter haengen. Jaja ich weiss, die Sonne fehlt, aber wir koennen dadurch doch nicht alle gleich rumhaengen als haette es jahrelang nur geregnet. Und schon bald wurde alles nur noch schlimmer. Vergass ich sie mal zu waessern, ging sie beinahe ein. Gab ich ihr mal richtig viel, damit sie in durstigen Momenten genuegend Reserven hatte, weigerte sie schlichtweg das Wasser aufzusaugen, und liess einfach tagelang einen zwei Zentimeter hohen Wasserspiegel im Topf liegen. Bis sie gesternabend ploetzlich innerhalb einer Stunde alles aufsog. Heutemorgen wollte ich ihr wiedermal was vorsingen, dann erblicke ich sie schon von Weitem, voellig deprimiert vor sich hinhaengend und schrumpelig, als haette ich ihr das groesste erdenkliche Unrecht getan.
Ich mache da keine faxen. Waehlerische Leute mochte ich noch nie. Und wenn sie glaubt, die Prinzessin spielen zu muessen, dann ist sie bei mir am falschen Ort. Ich zeigte ihr das kleine Kartoffelmesser und drohte ich den Hals durchzuschneiden wenn sie weiter so launisch waere.
Eine Stunde spaeter verging mir die Geduld, schnitt sie in den Mixer, fuegte Knoblauch, Piniennuesse, Olivenoel und Salz hinzu, und zerschlug sie zu koestlichem Pesto. Alle Geduld hat ein Ende.

Deutsch

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