Diese Wehleidigkeit, mit der ich auf die derzeitige Weltlage blicke. Ich hasse sie.
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Ich spreche die Blogbeiträge jetzt auch wieder ein. Das ließ ich nur während der beiden Wochen ausfallen, in denen ich nicht zu Hause war. Da stimmen die Umstände fürs Einsprechen nämlich nicht.
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Weil ich heute bei dem Schnee keine Lust hatte, den langen und beschwerlichen Fußweg durch Schnee und Eis ins Fitnessstudio zu latschen, nahm ich das Auto. Die Schneeberge beginnen sich bereits an den Straßenrändern anzuhäufen und hier in den Außenbezirken der Stadt, wird für Fußgängerinnen nicht geräumt. Nun hatte ich gerade heute bei diesem Eiswetter die geniale Idee, nicht nur das Auto zu nehmen, sondern meine etwas unerwartete Mobilität gleich zu nutzen und ein anderes Studio von Fittix aufzusuchen, nämlich das im entfernteren Rahlstedt. Die Fahrt sollte eigentlich nur 30 Minuten dauern. Genauso lange wie der Fußweg ins Studio in meinem Viertel. Aufgrund der Wetterverhältnisse wurden aus der halben Stunde allerdings 44 Minuten.
Während meines Aufenthaltes zwischen den Muskelgeräten schneite es heftig und die Temperatur war auf minus 1 gesunken. Jetzt waren die Straßen gefroren. Beim Starten scherte ich ordentlich aus.
Wie wir alle mit 20 km/h durch die Stadt schlichen. Alle hintereinander. Keine hektischen Bewegungen. In den Kurven den Atem anhalten. Nicht bremsen, nicht stoppen, nicht ausscheren, wie Schildkröten, die den Hintern des Vorderen fixieren. Wir waren eine Schicksalsgemeinschaft in dieser feindlichen Welt aus Eis.
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