Wir kochten Lachs. Mein Schwager und ich schnitten das Gemüse. Meine Frau tanzte zu Elvis Presley. Das versetzte die Hündin in Aufregung. Danach tanzten sie zusammen.
Auf dem Weg nach Hause fiel mir meine Lieblingslesebrille aus dem Hemdausschnitt auf den Boden. Weil ich etwas hastig unterwegs war, trat ich drauf und zertrümmerte den Bügel. Es ist die schönste Brille, die ich je hatte, und ich will mir schon seit Monaten ein zweites Paar kaufen, damit ich eine Ersatzbrille habe, falls ich einmal in Hastigkeit auf sie trete. Zuhause angekommen, setzte ich mich sofort an den Schreibtisch und bestellte zwei Stück davon. Leider gab es sie nicht mehr in Schwarz, deswegen kaufte ich eine in Leopardenmuster und eine in Olivengrün. Ich werde mich schon daran gewöhnen. Die Brille kommt am Freitag. Für die Zwischenzeit habe ich eine Büroklammer ins Scharnier gesteckt. Man wird mich schon nicht schräg angucken. Eine gewisse Danieldüsentriebigkeit sollte ich als IT-Chef ohnehin an den Tag legen.
Heute um 16Uhr fuhren meine Nachbarin und ihr Sohn nach Island. Eigentlich wollte ich sie persönlich verabschieden, aber ich kam nicht früh genug aus der Firma raus. Sie werden eine sehr anstrengende Wandertour durch Zentral-Island unternehmen. Aufgrund der Wetterbedingungen können sie aber nicht den ursprünglichen Plan verfolgen, sondern müssen irgendwie etwas anderes tun, was ich nicht ganz verstanden habe. Bei dem Thema lebe ich sehr mit.
Gestern schauten wir übrigens den vierten Teil von the Terminator. Den Teil mit dem Untertitel „Dark Fate“. Ich bin ausgewiesener Fan des ersten Teiles und kann mit dem zweiten Teil und den weiteren Folgen sehr wenig anfangen. Mich beeindrucken filmische Effekte schlichtweg nicht und was ich an den späteren Teilen immer unglaubhaft fand, ist der Umstand, dass eine dermaßen perfekte Mordmaschine, die verschiedene Gestalten annehmen und sich verflüssigen kann, bekämpfbar sein soll. Der Film will mir weismachen, dass die Guten im Film gegen diesen Terminator der zweiten Generation eine reelle Chance haben. Das langweilt mich total. Trotzdem gab es eine gute Szene. Als sie in dieser Hütte landen und den alten Terminator in der Person von Arnold Schwarzenegger treffen. Einen verrenteten Terminator, der danach gefragt wird, wie es sein kann, dass seine Frau in all den Jahren nie von seiner wahren Identität erfahren hat. Als er in Terminator-Manier und mit österreichischem Akzent antwortete: Because I am a good listener and have a good sense of humour.
Das ist besser als: I’ll be back. Aber für 120 Minuten Film ziemlich dünn.
Ah, ich hatte über Terminator schon einmal geschrieben. Und mich damals darüber gefreut, dass Tricia Tuttle, die Leiterin der Berlinale, den ersten Teil von Terminator als einen der zehn besten Filme der Geschichte eingeordnet hat.

Der erste Teil von Rocky ist auch viel besser als die Folgefilme. Der feierte übrigens vor 50 Jahren Premiere. Ich wollte es nur erwähnt haben.