[tagebuchbloggen: 10.12.]

Also nicht, dass es nichts zu berichten gäbe, auch fehlt mir nicht der Ton, doch war es in diesen Tagen eher die Zeit. Also Stichpunktartig (rap-artig, oder wrap-artig, haha, auch wenn Stichpunkte ja nicht umwickelt sind, sondern ausgepackt und ausgelegt, der Rap sollte den Takt geben und das Wrap sollte alles nackig machen, aber ich schweife ab) nachgeholt:

-Mittwoch waren K und ich bei A und N zum Essen eingeladen. Pärchenabend, sehr toll, und das meine ich nicht ironisch.
-Donnerstag ist H aus Wien gekommen und bleibt ein paar Tage. Gestern waren wir also noch weg, K, H und ich, ins Toca Rouge an der Torstrasse essen und nachher noch im Bergstüb’l (das schreibt man wirklich so) an der Brunnenstraße (nicht das in der Invalidenstraße) dreivier Biere getrunken und über Blogs geredet, und über Ästhetik, komische Mischung, war aber richtig.

Überhaupt das Bergstüb’l, eigenartige Bar, man würde sie ja eher im alten Berlin der neunziger sehen, oder wenigstens im hintersten Friedrichshain, oder heute in Neuköln, keine Ahnung was da früher drin war, möglicherweise ein Massagesalon, der hinterste Raum ist weiss gefließt, der mittlere Raum und der vordere haben Holz an den Wänden, und irgendwie ist alles kaputt und verbraucht, dann steht die Bar ein wenig verloren im oberen Teil der südlichen Brunnenstraße, der Teil der nicht so recht weiß was aus ihm werden wird, aber: super Bar, super Musik, super Räumlichkeiten, und super Leute. Nur sind immer so wenig Leute da, dass das Super total im Überfluss ist.
Ich werde da jetzt öfter hingehen, den Rockandroll am Leben zu halten, bevor alles loungemäßig geradegeschaltet wird.

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